Handball

Duisburger Trio kassiert wieder durchweg Niederlagen

Die acht Tore von Stefan Binkowski reichten für die GSG nicht, um Rhede zu besiegen.

Die acht Tore von Stefan Binkowski reichten für die GSG nicht, um Rhede zu besiegen.

Foto: Vladimir Wegener

Duisburg.  In der Landesliga klappt weiterhin nur wenig. Der TV Aldenrade geht in Bocholt unter, das Rumpfteam der Wölfe-Reserve verliert in Schermbeck.

Nur drei von vier Duisburger Handball-Landesligateams konnten am Wochenende antreten. Das Spiel des VfB Homberg II gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken II fiel aus, weil in der Halle an der Karlstraße in Ruhrort ein defekter Basketballkorb jeglichen Spielbetrieb verhinderte. Davon waren auch die VfB-Frauen in der Verbandsliga betroffen.

SV Schermbeck –
HC Wölfe Nordrhein II 35:28 (18:16)

Wölfe: Kolski (8/6), Kirschbaum (7), Eickmanns (5), Hamawandi (4), Adrian, Brakelmann (je 2).

Dass nur ein kleiner Kader zur Verfügung steht, war ohnehin klar. Der wurde am Spieltag durch drei kurzfristige Ausfälle noch schmaler, sodass nur acht Spieler mit nach Schermbeck reisten. „Nach gerade mal zehn Minuten hat sich Justin Bartsch zurecht die rote Karte abgeholt. Mein Team ist trotzdem gut in die Partie gekommen und hat sich auch in Unterzahl nicht abschütteln lassen. Am Ende reichte aber natürlich die Kraft nicht“, musste Wölfe-Trainerin Carmen Feldmann dem kleinen Kader Tribut zollen. Schließlich mussten die anwesenden Kräfte so 60 Minuten durchspielen, sodass die Fehlerrate immer größer wurde. Dennoch war die Trainerin stolz auf den Kampf ihres Teams.

TSV Bocholt –
TV Aldenrade 30:15 (20:5)

TVA: Strehl, Brock (je 3), Fischer, von Kucz­kowski, Jüngling (je 2), Matic, Oestermann, Höhne (je 1)

In der Vorwoche gab es einen Sieg und es schien in Walsum bergauf zu gehen. „Die großartige Leistung ist leider schon wieder verpufft. Scheinbar wurden in dieser einen Woche das Handballspielen und die hervorragende Abwehrleistung verlernt. Das hatte mit Handball nicht so wirklich viel zu tun“, ärgerte sich TVA-Männerwart Oliver Kratky über die erneute Niederlage. So fand alleine Torhüter Patrick Krüger ansatzweise zu Normalform. „Der Rest hat schon nach acht Minuten und 0:3-Rückstand die Köpfe hängen lassen. Immerhin hat aber unser Trainergespann Ruhe bewahrt und ist nicht im Boden versunken“, erklärte Kratky.

GSG Duisburg –
HC TV Rhede 24:34 (11:18)

GSG: Binkowski (8/4), Münstermann (4), Weiland (3), Cornelius, Wright, Werle (je 2), Bossmann, Drymalla, Neuburg (je 1).

Am Ende stand eine Differenz von zehn Toren und eine bittere Niederlage gegen den Tabellenführer. „Wir hatten keine Chance, das Spiel eng zu gestalten. Wir haben schon seit Wochen mit vielen Verletzten zu kämpfen. Am Wochenende ist zusätzlich noch kurzfristig unser Abwehrchef Dominik Schmidt ausgefallen“, musste Trainer Sascha Baran erneut sehen, wie er einen ordentlichen Kader zusammen bekommt. Dafür zog er gleich fünf Spieler aus der zweiten Mannschaft nach oben, mit deren Hilfe zumindest eine mannschaftlich geschlossene Leistung und der nötige Kampf sichtbar waren. „Die Einstellung hat definitiv gestimmt, aber mit so vielen Ausfällen ist es sehr schwer“, so der Coach.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben