Fußball-Landesliga

Duisburger SV 1900: Weiterhin keine Tore und keine Punkte

Der Zusammenhalt im Team des DSV 1900 stimmt – die Leistung lässt aber noch zu wünschen übrig.

Der Zusammenhalt im Team des DSV 1900 stimmt – die Leistung lässt aber noch zu wünschen übrig.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Duisburger SV 1900 verliert auch am dritten Spieltag der Fußball-Landesliga – diesmal mit 0:2 gegen den SV Burgaltendorf.

Wenigstens ein Tor sollte doch gelingen. Als sich Enes Bayram, der erneut den verletzten Pierre Kanzen als Kapitän vertreten musste, in der Nachspielzeit im Sechzehner durchsetzte, wurde er von Kevin Sokhan-Sanj gefoult – der Ball war aber dennoch auf dem Weg ins Tor. Bevor er aber die Linie überquerte, pfiff Schiedsrichter Maximilian Johann Ceiler und entschied auf Elfmeter. Dumm gelaufen.

Aber es gab ja noch den Strafstoß: Der eingewechselte Lukas Kleine-Bley, der in seinen acht Minuten für viel Dampf gesorgte hatte, schnappte sich den Ball, schoss – doch Torhüter Jan Unger parierte. Sein SV Burgaltendorf gewann damit die Partie der beiden bis dahin punktlosen Schlusslichter in Wanheimerort mit 2:0 (0:0), sodass der Duisburger SV 1900 nun ohne Punkte und weiter ohne Tore (0:8) alleine am Ende der Fußball-Landesliga-Tabelle steht.

Schwache erste Halbzeit

Die erste Halbzeit war wie schon gegen den Mülheimer FC 97 bestens dazu geeignet, die Verpflegungsstände der Schwarz-Roten zu frequentieren. Denn von den Gastgebern kam weitgehend nichts. Die Essener hatten eine gefühlte Ballbesitzquote von 80 Prozent, bauten viel Druck auf, sodass sich die Gastgeber mehrmals bei ihrem starken Keeper Max Chmilewski bedanken mussten, dass es weiterhin 0:0 stand. Ein-, zweimal ergab sich für die 1900er eine Konterchance – im Regelfall aber nur durch lange Bälle.

„Nach der Pause haben wir viel besser gespielt und hatten auch gute Chancen“, sagte DSV-Trainer Julien Schneider. Tatsächlich waren die Wanheimerorter nun viel engagierter und mutiger in der Offensive, gingen zudem auch aggressiver in die Zweikämpfe. Das bot den Gästen freilich auch Raum für eigene Gelegenheiten – eine solche parierte Chmilewski nach gut einer Stunde grandios, als er bei einem Kopfball der Gäste blitzschnell abtauchte und den Ball noch erwischte.

Rote Karte und verschossener Elfmeter

Bitter wurde es ab der 71. Minute. Nachdem der Angriffselan des DSV ohne Zählbares verpufft war, schloss Jonas Rölver am langen Pfosten freistehend nach einer Flanke zum 1:0 für Burgaltendorf ab. Dass das an die Nerven ging, zeigte die Szene als DSV-Torwarttrainer Dennis Geenen wegen Meckerns die Rote Karte sah. Der DSV mühte sich, „aber woher soll das Selbstvertrauen aktuell auch kommen?“, fragte Schneider. So machte Edisher Ugrekhelidze neun Minuten vor dem Ende alles klar. Der danach eingewechselte Lukas Kleine-Bley wollte im Anschluss zeigen, dass er fortan wieder in der Startelf stehen möchte, gab ordentlich Gas, hatte aber auch Pech – schon vor dem Elfer, als er per Kopf am Pfosten scheiterte (84.).

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