Bezirksliga

Duisburger Mannschaften machen in der Bezirksliga Boden gut

Gut gemacht! Vierlindens Peter Pfeifer (rechts) klatscht nach seinem Tor zum 2:0 in Lohberg mit Benjamin Koncic (links) und Okan Yilmaz ab..

Foto: Jochen Emde

Gut gemacht! Vierlindens Peter Pfeifer (rechts) klatscht nach seinem Tor zum 2:0 in Lohberg mit Benjamin Koncic (links) und Okan Yilmaz ab.. Foto: Jochen Emde

Duisburg.   Spitzenreiter Blau-Weiß Mintard schwächelt. So sind die Karten in der Spitzengruppe neu gemischt. DJK Vierlinden meldet sich kit 6:0 zurück.

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Die ersten Punktverluste von Blau-Weiß Mintard haben den Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga-Gruppe 3 scheinbar verunsichert. Dem 3:3 gegen Kray ließ Blau-Weiß nun die erste Niederlage im Derby bei Rot-Weiß Mülheim folgen. Da die Verfolger ihre Spiele gewannen, sind die Karten in der Spitzengruppe fast schon neu gemischt. Auch Genc, Vierlinden und Mündelheim holten mit Siegen auf. Hamborn 07 II und Meiderich steckten deutliche Niederlagen ein.

TuS Bergeborbeck – SV Genc Osman 1:4 (0:0): Musa Celik freute sich über den Auswärtserfolg, durch den Genc auf vier Zähler an Mintard heranrückt. „Das Ergebnis täuscht aber“, gestand der Coach ein, dass sich der SV im einem lange offenem Kampfspiel strecken musste. „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel gefunden. Abdullah Daghan, dem wir nach guten Trainingsleistungen die Chance im Tor gegeben haben, hat uns mehrfach die Punkte gerettet.“

Auch nach den Treffern von Harun Celebi und Tufan-Can Canga blieb Bergeborbeck dran. „Mit dem 3:0 durch Celebi dachten wir, es wäre durch, doch der Gegner macht prompt das 1:3.“ Erst mit Celebis drittem Treffer war der Deckel auf dem Sieg, den die Neumühler ihrem Langzeitverletzten Neuzugang Enver Muzaffer widmeten, der kürzlich am Kreuzband operiert wurde.

VfB Lohberg – DJK Vierlinden 0:6 (0:2): Nach zwei Niederlagen in Folge zeigte die DJK gegen das stark ersatzgeschwächte Schlusslicht eine deutliche Reaktion. Zufrieden war Almir Duric trotz der Pausenführung durch Yalcin Nezir und Peter Pfeifer aber nur mit der Leistung in der zweiten Halbzeit, in der Benjamin Koncic fast einen lupenreinen Hattrick erzielt hätte, wäre ihm sein Bruder Nikola nicht mit dem 4:0 dazwischen gekommen. „Nach der Pause waren wir sehr diszipliniert und haben die Tore sehr schön raus gespielt. Diese Leistung hätte ich mir über 90 Minuten gewünscht“, so der nicht leicht zufriedenzustellende DJK-Coach.

TuS Mündelheim – DJK Adler Frintrop 4:2 (2:0): Die TuS bugsiert sich durch den Sieg gegen den bisherigen Tabellennachbarn auf Rang sieben. „In der ersten Halbzeit haben wir ein Riesenspiel gemacht und verdient durch Thomas Liolios und Tim Fabian Juschka geführt“, so Frank Krüll, der doch auf Dennis Schlee zurückgreifen konnte. Kurzfristig kam die Nachricht, dass Schlee für seine fälschlicherweise im Spiel gegen RWS kassierte Rote Karte nicht gesperrt wird. Und Schlee war es, der das wichtige 3:2 nach dem Ausgleich erzielte, ehe Dennis Ecker den Sack zumachte.

Blau-Gelb Überruhr – Hamborn 07 II 6:1 (2:0): Im Duell der ungleichen Aufsteiger mussten sich die Löwen dem favorisierten Zweiten deutlich geschlagen geben. „Die erste Halbzeit haben wir etwas abgeschenkt. Danach hatten wir 25 sehr gute Minuten, in denen wir richtig gerackert haben und am 1:2 dran waren“, so Trainer Hans Herr. „Mit dem 1:3 war das Ding dann durch.“ Unglücklicherweise traf dabei der eingewechselte Domenik Czerlitzka ins eigene Tor, Mazlum Itmec später zum 1:5 ins richtige.

Vogelheimer SV – Meiderich 06/95 5:3 (3:1): Nach der dritten Niederlage in Folge ist 06 auf den vorletzten Platz gerutscht. „Wir haben einen Antilauf“, sah Oliver Bähr beim Dritten zwar eine verdiente Niederlage, aber auch „eine Verkettung vieler Kleinigkeiten, die sofort bestraft werden“. Wie schon beim 1:9 in Mintard lag 06 nach zehn Minuten mit 0:2 hinten.

„Das Spiel fängt quasi mit 0:2 an, da gehen Selbstvertrauen und Glaube verloren.“ Da alle nominellen Torhüter fehlten, kehrte Christian Merks in den Kasten zurück. Als Kevin Syperrek auf 1:2 verkürzte, schlug Vogelheim mit einem Distanzschuss zurück, „den der Spieler so auch nie wieder macht“, so Bähr. „In der Pause nehmen wir uns dann nochmal viel vor – und verursachen zwei Minuten später einen überflüssigen Foulelfmeter.“ Immerhin gab sich 06 auch beim 1:5 nicht auf und verkürzte durch Syperrek und Dennis Freikamp.

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