Skaterhockey-Bundesliga

Ducks ließen es nach dem 5:0 etwas zu ruhig angehen

Im Tor der Enten bot Felix Siry eine souveräne Leistung. Nur einmal trafen die Miners bei voller Spielerzahl auf dem Feld.

Foto: Jörg Schimmel

Im Tor der Enten bot Felix Siry eine souveräne Leistung. Nur einmal trafen die Miners bei voller Spielerzahl auf dem Feld. Foto: Jörg Schimmel

Duisburg.   Die Duisburg Ducks feiern beim 8:3 gegen die Miners Oberhausen den vierten Sieg in Folge. Drei der fünf besten Scorer fehlten im Lokalduell.

Am Ende kam es vor allem auf eine Sache an. „Es waren drei wichtige Punkte, die wir natürlich gerne mitnehmen“, sagte Sven Fydrich, der Sportliche Leiter des Skaterhockey-Bundesligisten Duisburg Ducks, zum 8:3 (4:0, 2:1, 2:2)-Sieg gegen die Miners Oberhausen. „Und es war der vierte Sieg in Folge. Das ist uns in letzter Zeit auch nicht oft geglückt.“ Dass die Zielstrebigkeit nach einem guten Auftaktdrittel aber in der Kabine blieb, wollte er dann doch noch so ohne weiteres auf die hohen Temperaturen in der Sporthalle Süd schieben. „Das wäre dann doch zu einfach. Oberhausen war zwar nicht besser, aber die Miners haben das schon sehr gut gemacht.“ Denn spätestens als der Ball zum 5:0 durch Julien Marten über die Linie rollte, stellten die Enten unterschwellig in den Verwaltungsmodus um.

Schlie schied verletzt aus

Ein Doppelschlag von Nico Schlie und Paul Fiedler in der siebten Minute richtete die Ducks auf den Sieg aus. Allerdings musste Schlie nach seinem 1:0-Führungstreffer in die Kabine. „Er hat einen Stoß bekommen, sodass er unglücklich auf die Schulter fiel“, berichtet Fydrich. „Nico musste ins Krankenhaus gefahren werden, aber zum Glück ist nichts gebrochen.“

Für die Ducks bedeutete dies einen weiteren Ausfall. Mit Torhüter Felix Tauer sowie Elias Nachtwey, Jojo Könning und Pascal Behlau fehlten vier Spieler. „Das sind drei unserer fünf besten Scorer. Das fällt natürlich ins Gewicht“, sagte Fydrich. Fortan lief es nur noch schleppend. Schließlich gelang Eddy Renkewitz – im Eishockey-Leben EVD-Torhüter, beim Skaterhockey schon seit vielen Jahren Stürmer – das 1:5. Zwar erhöhte André Petry auf 6:1, doch die Gäste verkürzten bis zur 48. Minute auf 3:6.

Sieg war nie gefährdet

Dennoch: Wirklich gefährdet war der Sieg gegen den letztjährigen Halbfinalisten, der nach einigen Abgängen nun mehrheitlich mit Spielern der zweiten Mannschaft agiert, nicht. Angeführt von Stephan Kreuzmann – der Duisburger spielte in den letzten vier Jahren für Herne in der Eishockey-Oberliga – mühten sich die Miners nach Kräften, doch dann war auch bei ihnen die Munition aufgebraucht. Phil Grühn und Philip Müller stellten schließlich den Endstand her.

Am kommenden Wochenende stehen für die Ducks gleich zwei Bundesliga-Spiele auf dem Plan. Am Samstag (18.30 Uhr) sind die Sauerland Steel Bulls, am Sonntag (13.30 Uhr) die Commanders Velbert in der Halle Süd zu Gast. Dann dürften die Ausfälle ins Team zurückkehren – und Neuzugang Sebastian Schröder sein Debüt geben.

Duisburg Ducks –
Miners Oberhausen 8:3

Drittel: 4:0, 2:1, 2:2
Tore: 1:0 (6:04) Schlie, 2:0 (6:50) Fiedler (Loch), 3:0 (9:59) Petry, 4:0 (12:43) Fiedler (Grühn), 5:0 (24:33) Marten, 5:1 (28:22) Renkewitz (Dreyer/4-3), 6:1 (37:51) Petry (Fiedler/4-3), 6:2 (45:12) Janßen (Rose), 6:3 (47:41) Möllmann (Hölken/4-3), 7:3 (50:22) Grühn, 8:3 (57:02) Müller (Linde/3-3). Strafen: Duisburg 14 + 10 (Wilson), Oberhausen 8 + 5 (Renkewitz).

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