Skaterhockey-Bundesliga

Ducks gewinnen erstmals beide Saisonspiele gegen Köln

Die Duisburg Ducks setzten den HC Köln-West dauerhaft unter Druck – hier durch Sebastian Schröder (rechts).

Die Duisburg Ducks setzten den HC Köln-West dauerhaft unter Druck – hier durch Sebastian Schröder (rechts).

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Seit die Bundesliga wieder eingleisig ist, haben die Ducks noch nie beide Saisonspiele gegen die Rheinos gewonnen – bis zum Wochenende.

Seit 2012 ist die Skaterhockey-Bundesliga wieder eingleisig – und erst seither spielen die Duisburg Ducks wieder regelmäßig in der regulären Saison gegen den HC Köln-West, der zuvor im Normalfall der Süd-Gruppe angehörte. „Und in dieser Zeit haben wir noch nie beide Punktspiele gegen die Rheinos gewonnen“, freut sich Trainer Gordon Kindler – denn diesen negativen Lauf haben die Enten nun durchbrochen. Nachdem sich die Duisburger bereits in Bock­lemünd mit 5:4 durchgesetzt hatten, gewannen sie nun auch das Heimspiel mit 11:7 (2:1, 3:2, 6:4).

Zwar fehlten mit Robin (verletzt) und David Weisheit (Urlaub) zwei Topspieler der Kölner, „dennoch schmälert das unsere Leistung nicht. Denn ohne Robin Weisheit und Kai Esser haben die Rheinos gegen Bissendorf gewonnen.“ So gab Esser, der ebenfalls lange verletzt ausfiel und beim Europapokal wieder zum Einsatz kam, sein Liga-Comeback beim Gastspiel in der Halle Süd.

Mehr als nur okay

Dieser Sieg ist daher „mehr als nur okay. Das war richtig gut“, so Kindler. „Wir haben uns taktisch hervorragend an die Vorgaben gehalten.“ Denn wie schon beim torarmen Sieg in Köln unterbanden die Ducks mit einer Rautenformation hervorragend das Aufbauspiel der Gäste, spielten dagegen anders als beim Auswärtsspiel ein aggressives Forechecking, „wenn die Chance da war, den Ball zu bekommen“.

Das war offenbar genau der richtige Ansatz, denn lediglich nach dem 1:0-Führungstreffer durch Nicola Krause in der dritten Minuten lagen die Gäste in Front. Nach dem Doppelschlag in der zwölften und 13. Minute, den der bärenstarke Pascal Behlau und Kapitän Philip Müller vollendeten, gaben die Duisburger durchweg den Ton an. „Wir waren über die vollen 60 Minuten das bessere Team und hätten auch höher gewinnen können“, so Kindler. „Schön ist, dass Eli Nachtwey wieder dabei war, den wir ab dem vierten Spieltag schmerzlich vermisst haben. Pascal Rüwald hat überragend gespielt und unser Torhüter Jakob Theis lieferte im ersten Drittel einige sehr starke Paraden.“

Tore: 0:1 (2:40) Krause, 1:1 (11:47) Behlau (Rüwald/4-3), 2:1 (12:50) Müller (Fiedler), 3:1 (24:10) Grühn (Nachtwey/4-3), 4:1 (32:04) Behlau (Nachtwey/4-3), 4:2 (32:20) Böckels (Esser), 5:2 (36:07) Fiedler (3-3), 5:3 (39:54) Esser (Kemmerling/4-3), 6:3 (42:18) Nachtwey (Rüwald/4-3), 7:3 (44:17) Nachtwey, 8:3 (44:23) Linde (Fiedler), 8:4 (45:49) Tacke (Werheit), 9:4 (47:50) Linde (Fiedler), 10:4 (48:59) Rüwald (Petry), 10:5 (49:22) Böckels (Adler), 10:6 (49:32) Esser (Werheit), 10:7 (52:48) Esser (Krause/4-3), 11:7 (56:33) Nachtwey. Strafen: Duisburg 16, Köln 16 + 5 (Werheit).

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