Bezirksliga

Die TuS Mündelheim hofft auf eine sportliche Auferstehung

Augen zu und durch! Die TuS Mündelheim braucht einen Sieg.

Augen zu und durch! Die TuS Mündelheim braucht einen Sieg.

Foto: Andreas Hofmann

Duisburg.   Die Mündelheimer müssen in Vierlinden ran und brauchen einen Sieg, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga am Leben zu halten.

Wie oft das Runde im Eckigen landete, bestimmt derzeit das Rennen um Platz eins in der Bezirksliga-Gruppe 4. Ein Ei ins Nest legen lassen wollen sich die vier Treffer in Front liegenden Kicker von Blau-Weiß Dingden da am Donnerstag im Spiel bei Adler Osterfeld ebenso wenig, wie der punktgleiche Verfolger Hamborn 07. Die TuS Mündelheim hofft zu Ostern indes auf die sportliche Auferstehung in Vierlinden. Die Spiele beginnen um 19.30 Uhr.

Hamborn 07 – SuS 09 Dinslaken: Nur eine Niederlage bei zwölf Siegen kassierte Hamborn in den letzten 13 Partien – und die setzte es gegen den heutigen Gegner des Konkurrenten um die Spitze. Sollten die Adler erneut die Klauen ausfahren, hätten die Löwen nichts dagegen, vor allem aber gilt es, selbst Beute zu machen. Im Hinspiel setzte es mit einem 1:4 die bislang höchste Pleite: „Wir haben gesehen, dass man gegen 09 verlieren kann“, sagt Coach Michael Pomp, „das 12:1 von Dingden zeigt wiederum, dass man gegen sie auch sehr hoch gewinnen kann. Fakt ist, wir wollen drei Punkte. Dann sind wir wieder einen Schritt weiter.“

Viktoria Buchholz – SV 08/29 Friedrichsfeld: Heute geht es gegen den fünf Punkte zurückliegenden Sechsten, am Ostermontag gegen den um einen Zähler schlechteren Vierten aus Osterfeld – für die Viktoria bietet sich binnen fünf Tagen „eine große Chance, den dritten Platz zu festigen“, weiß Trainer Maik Sauer: „Wir sind aber auch gewarnt. Die Hinspiele waren unsere beiden schlechtesten Leistungen.“ Am Ende stand jeweils ein 0:4. Diesmal soll es bei den netten Überraschungen bleiben, die der Klub zu Ostern für alle Frauen und Kinder bereithält.

Fortuna Bottrop – VfB Homberg II: Mit nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen ist der VfB inzwischen um einen Zähler hinter den die fünftplatzierte Fortuna gerutscht. „Bis auf die Pleite gegen Hamminkeln hat die Einstellung gestimmt. Gegen 07 und Buchholz kann man verlieren, und wir waren nicht die schlechtere Mannschaft“, sah Sunay Acar gute Leistungen. Nun hofft der Coach, dass seine Jungs wieder den Schalter fürs Ummünzen in Punkte finden.

DJK Vierlinden – TuS Mündelheim: Acht Punkte Rückstand zum Relegationsplatz, neun Zähler bis zum rettenden Ufer, auf dem der Hamminkelner SV steht, der heute Abend gegen Schlusslicht RWS Lohberg den Dreier sicher haben dürfte – auf die Tabelle will Frank Krüll da „überhaupt nicht gucken“. Der Coach guckt nur auf den nächsten Gegner. Und der ist mit der DJK Vierlinden neben der DJK Arminia Lirich, welche die TuS in zehn Tagen empfängt, der einzige der noch kommenden Gegner aus der Kategorie Augenhöhe. „Unsere Leistungen waren zuletzt gut, wir haben aufopferungsvoll gekämpft. Aber jetzt müssen wir gewinnen. Sonst wird es sehr schwer.“

Almir Duric weiß, „dass es fast schon die letzte Chance für Mündelheim ist“ – Rücksicht auf die Sorgen der TuS kann der DJK-Coach aber nicht nehmen. Der Abstand zum Relegationsplatz ist noch ausbaufähig. „Mit einem Sieg könnten wir alle Sorgen los sein.“

VfB Bottrop – Meiderich 06/95: „Mitten in der Woche nach Bottrop zu müssen, ist schon doof“, hätte sich Thomas Heck ein glücklicheres Los für ein Match an Gründonnerstag vorstellen können. An der Ausrichtung für das Duell beim 13. ändert das bei einem Punkt Rückstand auf das heute voraussichtlich siegreiche Hamminklen und fünf Zählern Puffer zum direkten Abstiegsplatz nichts. „Wir wollen die Relegation unbedingt umgehen und müssen schon fast gewinnen um den Anschluss nicht zu verlieren.“

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