Landesliga

Die Tabelle bleibt vor dem Duisburger Derby in der Schublade

Das letzte Ligaduell zwischen beiden Teams gab’s im Dezember, als sich Lars Gronemann (links) und die Löwen im Holtkamp mit 1:0 gegen den Duisburger SV um Yannik Schürmann durchsetzten.

Das letzte Ligaduell zwischen beiden Teams gab’s im Dezember, als sich Lars Gronemann (links) und die Löwen im Holtkamp mit 1:0 gegen den Duisburger SV um Yannik Schürmann durchsetzten.

Foto: Mark Bohla

Duisburg.  Der Duisburger SV 1900 trifft am Freitag um 20 Uhr in der Landesliga auf Hamborn 07. Beide Trainer blenden die ersten drei Spiele aus.

Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Und das könnte dem Fußball-Landesligisten Duisburger SV 1900, der am Freitag (20 Uhr, Düsseldorfer Straße) Hamborn 07 zum Flutlichtspiel empfängt, nutzen. „In solchen Spielen geht es nicht um die Tabelle“, sagt DSV-Trainer Julien Schneider. Nach drei Spieltagen stehen die Wanheimerorter ohne Punkte und mit 0:8 Toren am Ende eben jener Tabelle.

Da haben sich die Trainer vielleicht abgesprochen. Michael Pomp, Coach von Hamborn 07, blendet den Fehlstart der Wanheimerorter jedenfalls komplett aus: „Hier geht es um das Derby. Da spielt es keine Rolle, wie die ersten drei Spieltage gelaufen sind.“ Pomp bemüht andere Statistiken: „Beim DSV haben wir noch nie gut ausgesehen. Das wollen wir nun ändern.“

Ausfälle beim Duisburger SV 1900

DSV-Coach Schneider bemüht sich um Sachlichkeit: „Drei Niederlagen in Folge sind nie etwas Gutes, fallen aber zum Start deutlich mehr auf als während der Saison.“ Fakt bleibt die bisherige Ausbeute – und das sind leere Hände. „Wir müssen uns das Selbstvertrauen über die kleinen Dinge zurückholen. Gewonnene Zweikämpfe, gelungene Pässe. Das kann man nicht herbeireden, das muss man erfahren.“ Was bei der Sache hilft: Nach drei Spielen ist noch nicht allzu viel passiert. „Mit einem Sieg am Freitag wären wir mit Hamborn punktgleich. Mit einer kleinen Serie wären wir im Mittelfeld.“

Schlecht sind für den DSV die vielen Ausfälle. Ob Kapitän Pierre Kanzen wieder spielen kann, wird sich kurzfristig vor dem Spiel entscheiden; sein Stellvertreter Enes Bayram fällt nun aber auch aus. Und aufgrund einer Trainingsverletzung steht für Lukas Kleine-Bley zu befürchten, dass nur die Jokerrolle bleibt. „Wir nehmen die Situation ernst, bleiben aber ruhig“, so Schneider.

Nico Klotz ist bei den Löwen wieder dabei

Die Hamborner, die zumindest schon drei Punkte auf dem Konto haben, fahren mit Personalsorgen an die Düsseldorfer Straße. Bei Benedikt Helling steht die finale Diagnose noch aus, aber es dürfte auf einen erneuten Bruch des Ellbogens hinauslaufen.

Erkut Ay und Jan Stuber mussten unter der Woche das Training abbrechen. Ihre Einsätze sind ebenso fraglich wie der von Stürmer Reid Osei, der über muskuläre Probleme klagt. Dafür kehren aber die zuletzt privat verhinderten Nico Klotz und Nils Bothe in den Kader der Löwen zurück.

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