Frauenhandball

Der TV Aldenrade rüstet sich für die neue Ära

Vivien Gosch stand bis 2016 im Tor des ETuS Wedau. Seither spielte die Keeperin für den TuS Lintfort in der 2. Bundesliga. Im Sommer wird sie sich der neuen HSG Hiesfeld/Aldenrade anschließen.

Vivien Gosch stand bis 2016 im Tor des ETuS Wedau. Seither spielte die Keeperin für den TuS Lintfort in der 2. Bundesliga. Im Sommer wird sie sich der neuen HSG Hiesfeld/Aldenrade anschließen.

Foto: Lars Fröhlich

Duisburg.   Beim Oberligisten aus Walsum, der künftig als HSG Hiesfeld/Aldenrade an den Start gehen wird, steht der Kader für die neue Saison weitestgehend.

Der TV Aldenrade steckt mitten im Kampf um den Aufstieg in die Frauenhandball-Regionalliga – der Kader für die neue Saison steht jedoch bereits fest. „Das Team ist so ausgelegt, dass wir in der Regionalliga mithalten können“, sagt Michael Peter, der Sportchef der Walsumerinnen. „Es gibt aber keinen Druck. Auch die Oberliga wird mit Mannschaften wie der GSG Duisburg und hoffentlich auch Eintracht Duisburg sehr attraktiv sein.“ Noch ist unklar, ob die „Ära TVA“ mit dem Aufstieg endet. Acht Spiele muss Aldenrade noch bestreiten, aktuell steht das Team auf Rang eins – mit jeweils zwei Plus- und vier Minuspunkten Vorsprung auf den TV Biefang und die Adler Haan.

„Es wird eine große Umstrukturierung geben“, sagt Peter – und meint damit das Team. Doch dieser Satz passt auf das Gesamtkonstrukt. Schließlich steht bereits fest, dass mit Trainer Dirk Rahmel ein neuer Trainer kommt, während Jörg Freund nach wie vor sehr erfolgreich arbeitet. Und das neue Team wird – wie gemeldet – nach dem Zusammenschluss mit den Handballern vom TV Jahn Hiesfeld als HSG Hiesfeld/Aldenrade an den Start gehen.

Neuzugänge aus höheren Ligen

Die hochklassigste Verstärkung ist ohne Frage Vivien Gosch. Die Torhüterin ist in Duisburg gut bekannt, immerhin spielte sie bis 2016 für den ETuS Wedau, ehe sie in die 2. Bundesliga zum TuS Lintfort wechselte, für den sie immer noch die Bälle fängt. Hochklassig geht es auch weiter. Denn Maike Kern kehrt zurück. Die Rückraumspielerin, die bereits zu Drittliga-Zeiten am Driesenbusch spielte, kommt aus eben jener 3. Liga, in der sie für den TV Aldekerk aufläuft. Dort spielt auch Kreisläuferin Meike Löwenthal, die künftig ebenfalls das Trikot der Spielgemeinschaft aus Dinslaken und Duisburg tragen wird. Vom Regionalligisten Treudeutsch Lank kommt mit Jennifer Lang, Kreis oder Rechtsaußen, eine weitere Ex-Walsumerin, die sich nun der neuen HSG anschließen wird. Zudem wechselt Chiara Woock (Rechtsaußen) aus der A-Jugend der VT Kempen nach Aldenrade.

Tanja Ludwig und Regina Gensch hören auf

Dass Katrin Kaiser nach Lintfort wechseln würde, stand bereits fest. Außerdem verlässt Denise Hook den TVA mit unbekanntem Ziel. Mit Tanja Ludwig und Regina Gensch verlassen zwei Spielerinnen, die seit einer gefühlten Ewigkeit für Aldenrade spielen, das Team. „Sie spielen vielleicht noch in unteren Mannschaften weiter. Die Pässe bleiben bei uns. Und besonders Regina hat signalisiert, dass sie aushelfen würde, wenn die Situation es erfordert“, so Peter. Zudem muss Tabea Rath ihre Karriere verletzungsbedingt beenden.

„Vier weitere Neuzugänge stehen bereits fest. Wer das ist, werden wir aber erst bekanntgeben, sobald die Spielerinnen ihren bisherigen Verein informiert haben“, setzt Peter auf Fairplay. Sieben Spielerinnen – Torhüterin Katja Knorr sowie die Feldspielerinnen Mailin Strunz, Nele Ahlendorf, Daniela Getz, Lisa Hüsken, Inga Schwengers (in der Hinserie wird sie aufgrund eines Auslandssemesters fehlen) und Christin Janßen – bleiben beim TVA und gehen mit dem Verein in die neue Ära der HSG Hiesfeld/Aldenrade.

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