Laufsport

Der OSC Rheinhausen lädt zum Volksparklauf

Am Sonntag steht beim OSC Rheinhausen die 16. Auflage des Volksparklaufes auf dem Programm.

Am Sonntag steht beim OSC Rheinhausen die 16. Auflage des Volksparklaufes auf dem Programm.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.   Am Sonntag steigt die 16. Auflage des Volkslaufes des OSC Rheinhausen. Die Organisation war diesmal komplizierter als in den letzten Jahren.

Beim OSC Rheinhausen war diesmal alles etwas anders. Durch die zum Jahreswechsel beantragte Insolvenz des Vereins stand die Austragung des 16. Laufs „Um und durch den Volkspark“ lange in Frage. „Beim Verband angemeldet war der Lauf schon im letzten Sommer, aber erst im April stand dann endgültig fest, dass wir den Lauf durchführen können. Und so konnten wir auch auch erst im April das Anmeldeportal freischalten, was wir sonst schon im Januar gemacht hätten“, weiß Richard Winkler.

14 Jahre lang war Winkler für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich – und „eigentlich wollte ich mich ja raushalten“, sagt er. „Aber irgendwie hänge ich doch immer mit drin“, schmunzelt Winkler und freut sich, dass er am Sonntag bei der 16. Auflage an der Gartenstraße „mit Trillerpfeife und Schirmmütze als Ordner am Start“ stehen kann.

Die Teilnehmerzahlen drohten vorerst aufgrund der kurzen Anmeldefrist, der erst spät erfolgten Bekanntmachung sowie einiger Konkurrenzveranstaltungen zu kippen. Überboten sich die beiden letzten Ausgaben mit 789 und 877 Teilnehmern noch mit Rekordzahlen, so hauten die Voranmeldungen Richard Winkler Anfang dieser Woche „nicht vom Hocker“.

Doch nach Meldeschluss am Mittwoch standen dann doch noch knapp 500 Startnummern zu Buche, die nicht nur Winkler wieder etwas optimistischer stimmten. „Die Teilnehmerzahlen der letzten beiden Jahre werden wir wohl nicht ganz erreichen. Aber trotz aller Schwierigkeiten werden wir dank unserer Helfer und Unterstützer wieder eine gute Veranstaltung hinbekommen“, sagt Jürgen Keusemann.

Nur 50 Meldungen für den Hauptlauf

Den Vorsitz des Vereins hatte Keusemann zum Jahreswechsel an Bernd Haack abgegeben. Die Organisation des Laufs aber nahm er erneut in die Hände. „Ich bin gefragt worden, ob ich mithelfen kann, und das mache ich gerne“, so Keusemann. Zwar bekleide er kein Amt mehr beim OSC „aber der Verein liegt mir natürlich weiter am Herzen. Und der OSC-Lauf sowie die Zusammenarbeit mit der Sparda-Bank sind einfach ein Erfolg“, richtet der Mitorganisator auch einen Dank an den Sponsor, der dem Lauf zum siebten Mal seinen Namen verleiht und erneut 500 Euro für die ersten zehn Schulen auslobt, die mit 20 Kids in den Ergebnislisten stehen.

So sind es wie in den Vorjahren erneut vor allem die Nachwuchstalente, die morgen ab 9.30 Uhr für ein volles Haus am Volkspark sorgen. Dann werden sich zuerst rund 100 Bambini ein Rennen über 400 Meter liefern. Im Anschluss folgen rund 270 Schüler (9.45 Uhr) und Schülerinnen (10.05 Uhr) der Jahrgänge 2004 bis 2011 bei den Jugendläufen über 1800 Meter. Um 10.30 Uhr startet der 5000-Meter-Jogginglauf, zwei Minuten später der Walking-Wettbewerb über die gleiche Distanz, ehe um 11.30 Uhr der 10.000-Meter-Lauf über die Bühne geht. Nach seinen Siegen in den Jahren 2012, 2013 und 2016 unternimmt Stammgast Michael Schramm vom ASV Duisburg dann den nächsten Versuch auf den vierten Titel.

Während sich der OSC über die Resonanz beim Nachwuchs weiter freuen darf, bleibt der Hauptlauf jedoch sein Sorgenkind. 50 Voranmeldungen für die 10.000 Meter seien „schon mager“, hofft Richard Winkler, noch den ein oder anderen Nachmelder mit Trillerpfeife und Schirmmütze am Start begrüßen zu dürfen. Dazu besteht bis zu 45 Minuten vor dem jeweiligen Wettbewerb vor Ort noch die Gelegenheit.

Alle Infos zum Lauf gibt es im Internet unter der Adresse osc-volkslauf.de.

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