Rollhockey

Der erste Play-off-Gegner der RESG ist fast schon sicher

Felipe Sturla und die RESG beenden die Punktrunde in Niedersachsen.

Foto: Lars Fröhlich

Felipe Sturla und die RESG beenden die Punktrunde in Niedersachsen. Foto: Lars Fröhlich

Duisburg.  Die Walsumer treffen im Viertelfinale aller Voraussicht nach auf die ERG Iserlohn. Die Punktrunde endet am Samstag bei Bison Calenberg.

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Rein theoretisch ist die Frage, auf wen die RESG Walsum im Viertelfinale der Play-offs um die deutsche Rollhockey-Meisterschaft trifft, noch eine spannende. Rein praktisch ist sie das eher nicht. „Es wird zu 90 Prozent die ERG Iserlohn sein“, sagt Günther Szalek, Trainer des Bundesligisten, der mit seiner Mannschaft selbst am Samstag um 18 Uhr das letzte Punktspiel beim SC Bison Calenberg bestreitet.

In der Tabelle stehen die Walsumer aktuell auf Platz drei – bereits ist freilich klar, dass sie als Zweiter abschließen werden, weil Germania Herringen zwar punktgleich dasteht, aber spielfrei ist und den direkten Vergleich mit der RESG verloren hat. Dieser wird vom Verband offiziell erst nach dem letzten Spieltag im Klassement berücksichtigt, was freilich ein gutes Stück Augenwischerei ist.

Der direkte Vergleich wird auch bei der Vergabe der weiteren Tabellenplätze eine Rolle spielen. Die ERG Iserlohn könnte prinzipiell noch auf Platz sechs vorstoßen und wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch die eigenen Voraussetzungen dafür mit einem Sieg gegen Schlusslicht Moskitos Wuppertal erfüllen. Aber der punktgleiche und im direkten Vergleich vorn liegende RSC Darmstadt hat mit dem Drittletzten RHC Recklinghausen ebenfalls eine sehr lösbare Aufgabe vor der Brust. Nur wenn die Hessen mindestens in die Verlängerung müssten, wäre noch eine Binnenverschiebung in der Tabelle möglich.

Dann könnte sogar noch der samstägliche RESG-Gegner auf Rang sieben vorstoßen. Das dürfte allerdings kaum passieren, weil Calenberg wohl wie in der Vorwoche beim 0:18 in Herringen ohne Topstürmer Milan Brandt sowie Leif Johansson antreten wird. „Leider ist es damit kein Test auf Liganiveau mehr“, bedauert Günther Szalek.

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