NRW-Liga

Der Blick für das Wesentliche

Nedzad Dragovic muss mit dem VfB Homberg den Hebel wieder umlegen.

Nedzad Dragovic muss mit dem VfB Homberg den Hebel wieder umlegen.

Foto: WAZ-Fotopool

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Duisburg. Für die beiden Duisburger NRW-Ligisten stehen Duelle mit Teams aus dem unteren Drittel an. Die MSV-Reserve trifft auf den 1. FC Kleve, der VfB Homberg muss zum sieglosen SV Bergisch Gladbach.

Markus Reiter schöpft das Positive aus der knappen Niederlage bei Rot-Weiß Essen. „Es war schon toll, wie die Mannschaft bei der hitzigen Atmosphäre den Rückstand weggesteckt und nach der Pause in der Essener Hälfte festgesetzt hat. Phasenweise war es plötzlich richtig still im Stadion“, erinnert sich der Trainer von Fußball-NRW-Ligist MSV Duisburg II.

Morgen (15 Uhr) treffen die Zebras an der Westender Straße auf den 1. FC Kleve und wollen zurück in die Erfolgsspur. Der Trainer baut auf die Steigerung, die er trotz der Niederlage im Team ausgemacht hat: „Ich ziehe den Hut davor, was die Jungs vor allem läuferisch gebracht haben.“

Der Ex-Profi weiter: „Wir haben bereits gegen alle Teams auf den ersten vier Plätzen gespielt und gezeigt, dass wir uns auf einem hohem Niveau bewegen können. Jetzt werden wir sehen, wer es sonst noch schafft, sich vor uns zu platzieren.“ Derzeit steht noch der punktgleiche VfB Hüls vor den sechsplatzieten Zebras. Das könnte sich schon morgen mit einem Sieg gegen Kleve ändern.

VfB hat Boden verloren

Der Coach weiß um eine nicht zu unterschätzende Offensive der schlecht gestarteten Gäste, die zuletzt einen Punkt gegen Schwarz-Weiß Essen holten. Um die Bilanz von fünf Niederlagen bei zwei Remis und drei Siegen gegen Kleve aufzubessern, setzt Reiter auf die Heimstärke und die eigene Offensive: „Kleve hat schon 15 Gegentore kassiert. Da müssen wir ansetzen.“

Der VfB Homberg hat nach zwei Niederlagen gegen Westfalia Rhynern (1:2) und Schermbeck (1:3) an Boden verloren. Anlass zur Panik sieht Trainer Günter Abel aber keineswegs. „Rückschläge gehören zum Fußball nun mal dazu. Wir haben das Ticket für die NRW-Liga gelöst und wussten, dass es dadurch nicht so erfolgreich weiterläuft wie im vergangenen Jahr. Wenn wir uns allerdings auf unsere Stärken besinnen, dann stellen sich auch wieder positive Ergebnisse ein“, so Abel.

Mit seinem Team sprach er die Entstehung der Gegentore an, schärfte den Blick für das Wesentliche. „Wir müssen die Disziplin hochhalten und dürfen nicht mal ein Prozent nachlassen“, sagt der Ex-Profi, dem mit Kevin Luft (Handoperation), Simon Edu (Urlaub), Tobias Schiek (Muskelfaserriss), Ramazan Ünal (Muskelverletzung) und Markus Steinke (Trainingsrückstand) etliche Spieler fehlen. Abwehrrecke Gianni Giorri wackelt wegen Fußproblemen. Abel: „Engpässe in der Form kennen wir noch nicht. In der höheren Liga geht es anders zur Sache. Durch die jüngsten Umstellungen haben wir an Kompaktheit verloren. Das müssen wir in Bergisch Gladbach wieder ausgleichen.“

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