Oberliga

Den FSV Duisburg kann es schon am Donnerstag erwischen

FSV-Sportvorstand Erol Ayar (rechts): „Es ist manches nicht nach Wunsch gelaufen.“

FSV-Sportvorstand Erol Ayar (rechts): „Es ist manches nicht nach Wunsch gelaufen.“

Foto: Michael Ketzer

Duisburg.   Mit einer Niederlage im Heimspiel gegen den TV Jahn Hiesfeld wäre der Abstieg des FSV Duisburg besiegelt. Trainersuche im Fokus.

Am Donnerstag kann es passieren. Verliert der Fußball-Oberligist FSV Duisburg sein Heimspiel gegen den TV Jahn Hiesfeld, das um 19.30 Uhr an der Warbruckstraße beginnt, ist auch der 15. Platz, der zur Teilnahme an der Relegation mit den beiden Tabellendritten der Landesliga berechtigen könnte, nicht mehr zu erreichen – und dann ist die Zugehörigkeit zur fünfthöchsten deutschen Spielklasse nach nur einem Jahr erst einmal wieder Geschichte.

„So ist der Fußball. Es ist manches nicht nach Wunsch gelaufen, aber wir haben auch viel Pech gehabt“, sagt Erol Ayar, zu Saisonbeginn noch 1. Vorsitzender, dann Ende 2018 zurückgetreten und nun als Sportvorstand wieder in der Verantwortung. „Ich bin einfach mit so viel Herzblut bei der Sache“, erklärt er seine Rückkehr. Seinem Nachfolger als Klubchef, Ayhan Coskun, macht er keinen Vorwurf, dass die erhoffte Wende nach der Winterpause nicht mehr glückte: „Er hat wirklich alles versucht.“

„Mikolajczak im Verein beliebt“

Ayar bedauert, dass der zu Jahresbeginn als vierter Trainer in dieser Spielzeit geholte Christian Mikolajczak den Verein bereits wieder verlässt: „Das ist schade, er ist im Verein auch sehr beliebt. Jetzt müssen wir versuchen, jemand zu holen, mit dem es gleich richtig passt. Im Moment sind wir da in mehreren Gesprächen.“

Erst, wenn auf dieser neuralgischen Position Klarheit besteht, kann dann wohl auch weiter am Kader gearbeitet werden. Hier ist bislang nur sicher, dass die sechs A-Jugendlichen Karim El Moumen, Etinosa Igbionawmhia, Emre Sahin, Nermin Badnjevic, Matondo Manace Mbonbo und Tekin Mang in die erste Mannschaft aufrücken werden. Für Ayar ein wichtiges Signal: „Ich habe in meiner Zeit als Vorsitzender immer viel Wert auf die Jugendarbeit gelegt. Jetzt fahren wir da die Ernte ein. Ich bin überzeugt, dass es die richtige Strategie ist, auf hungrige Spieler zu setzen.“

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