Hockey-Regionalliga

Das ist ein „Brett“: Club Raffelberg verliert mit 0:6

Klare Ansagen von Kapitän Tobias Prost – dennoch ging das Spiel gegen den DSD deutlich verloren.

Foto: Jörg Schimmel

Klare Ansagen von Kapitän Tobias Prost – dennoch ging das Spiel gegen den DSD deutlich verloren. Foto: Jörg Schimmel

Duisburg.   Der CR ist gegen den DSD chancenlos und muss weiterhin um den Klassenerhalt bangen. Oberhausen könnte schon am Montagabend vorbeiziehen.

Als das Spiel vorbei war, holte André Schiefer seine Spieler auf dem Platz zusammen, setzte sich mit ihnen in einem Kreis zusammen. Und sie sprachen über das Spiel. Als der Trainer des Hockey-Regionalligisten Club Raffelberg nach dieser lang andauernden Unterredung zur Seite lief, pflichtete er dieser Einschätzung bei: „Ein 0:6 ist ein Brett.“ Und weil es das zu bohren gilt, dauerte das Gespräch mit der Mannschaft eben auch so lange. Keine Frage, der DS Düsseldorf hat ein ambitioniertes und erfahrenes Team. Doch in der Höhe war das 0:6 (0:2) gegen die Landeshauptstädter dann doch nicht zwingend nötig.

„Am Anfang lief es noch gar nicht so übel“, sagte Schiefer. Zu diesem Zeitpunkt war es vornehmlich die Chancenverwertung, die dem Trainer sauer aufstieß. Ärgerlich, dass es beim Stand von 0:3 in der zweiten Halbzeit erst einen Siebenmeter für Raffelberg gab – der dann Sekunden später aber zurückgenommen und in eine kurze Ecke umgewandelt worden war. Ärgerlich – aber auch regelkonform.

Symptomatisches Gegentor

Stattdessen fiel das 0:4 kurz darauf in symptomatischer Art und Weise. Kurz hinter der eigenen Viertellinie vertändelte Raffelberg den Ball durch einen Fußfehler – und mit wenigen Spielzügen standen die Gäste alleine vor CR-Keeper Melwin Schäfer, der gerade in der ersten Halbzeit überragend hielt, und erhöhten zum 4:0, mit dem endgültig alles gelaufen war.

So bleibt die Erkenntnis der Vorwoche: Wie gut, dass der Düsseldorfer HC in der 1. Bundesliga die Klasse gehalten hat, was bis nach ebenfalls günstigen Verlauf in der 2. Liga Nord zur Folge hat, dass nur ein Team aus der Regionalliga West absteigen muss. Denn inzwischen steht Raffelberg als Sechster auf dem drittletzten Rang, gefolgt von Oberhausen mit einem Punkt Rückstand, aber zwei Spielen in der Hinterhand; der OTHC spielt am Montagabend gegen die Reserve des neuen Deutschen Meisters HTC Uhlenhorst Mülheim. Der Vorsprung auf Schlusslicht HC Essen, der am Freitag den Uhlen mit 2:5 unterlag, beträgt drei Spieltage vor Saisonende vier Punkte. Bis zur Niederlage gegen Essen am 27. Mai hatte der CR sogar noch vom Aufstieg träumen dürfen.

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