Jugendsport

Das Albert-Einstein-Gymnasium im Streetbasketball-Fieber

Das Albert-Einstein-Gymnasium in Rumeln war Gastgeber für einen Spieltag der Streetbasketball-Tour 2017. 114 Teams spielten auf dem Schulgelände.

Foto: Dirk Unverferth

Das Albert-Einstein-Gymnasium in Rumeln war Gastgeber für einen Spieltag der Streetbasketball-Tour 2017. 114 Teams spielten auf dem Schulgelände. Foto: Dirk Unverferth

Duisburg.   Die Streetbasketball-Tour machte bereits zum fünften Mal Station am RumelnerGymnasium. 114 Teams waren am Start. Nur in Dortmund kamen mehr.

Streetbasketball-Tour? Auf dem Schulhof? Keine große Sache, oder? Von wegen! Die Streetbasketball-Tour ist eine der größten Jugendsport-Aktionen des Landes – und das schon seit 24 Jahren. „Im nächsten Jahr feiern wir Jubiläum“, sagt Dirk Unverferth, einer der Organisatoren, nicht ganz ohne Stolz. Auch Christian Albrecht, Lehrer am gastgebenden Albert-Einstein-Gymnasium und zudem noch bei der BG Duisburg-West engagiert, hat ein zufriedenes Lächeln im Gesicht: „Wir hatten 114 Teams zu Gast – das ist die zweithöchste Zahl der diesjährigen Tour.“

AEG und BG West waren eingebunden

Tatsächlich sind sowohl das AEG als auch die BG West in diesen Spieltag eingebunden gewesen. „Im Regelfall arbeiten wir mit einer Schule und dem örtlichen Verein zusammen“, berichtet Unverferth. Dass die Tour in Rumeln Station macht, geht auf das Engagement von Christian Albrecht zurück. „2009 waren wir zum ersten Mal Gastgeber für einen Turnierspieltag der Tour, dann auch gleich dreimal in Folge. 2014 folgte die vierte Runde im Duisburger Westen. „Zwischenzeitlich war es dann nicht möglich, da unsere Sporthalle saniert werden musste“, so Albrecht.

Diese Halle müssen die Gastgeber in der „Hinterhand“ haben, sollte das Wetter nicht mitspielen. „Wir mussten diesmal tatsächlich für einige Spiele hinein gehen“, erklärt der Lehrer. Draußen hatten die Organisatoren, die meist morgens schon anrücken, zehn Courts aufgebaut. Sechs weitere gab es in der Halle.

Drei gegen drei

Die Spielform beim Streetbasketball ist etwas anders als gewohnt. „Gespielt wird im System drei-gegen-drei auf einen Korb“, erläutert Unverferth. „Das haben wir“, sagt Albrecht, „in den Klassen, die Teams gestellt haben, zuvor eingeübt und haben auch die Regeln besprochen, die sich ja ebenfalls etwas unterscheiden.“ Das AEG war nicht nur Gastgeber, sondern mit vielen Schülern am gesamten Tag beteiligt. „Wir hatten elf reine Schulteams, außerdem gab es noch sechs, sieben weitere Teams, in denen Schülerinnen und Schüler von uns mitgespielt haben.“ Doch das ist nicht alles: „Wir haben eine Sporthelfer-AG, die uns beim Auf- und Abbau sowie bei der Durchführung unterstützt“, so Albrecht. Und gerade einmal ein halbes Jahr ist die „Sani-AG“ alt, in der die Schülerinnen und Schüler lernen, schnell Hilfe zu leisten. Da die Schülervertretung den Getränkeverkauf übernommen hat, war ein Großteil des Gymnasiums in den Tourtag eingebunden. Nur Dortmund hat mit 118 Mannschaften die Teilnehmerzahl in Duisburg knapp überboten.

Im Jahrgang 2006 und jünger gewannen die Baby Rookies aus Recklinghausen vor Beobasket aus Duisburg. Die BGDU-Riesenzwerge siegten bei den Jungs 2004 und jünger vor den BC Kings und den Magic 3. Bei den Mädchen 2003 und jünger gewann Fantastic Three aus Duisburg. Die weiteren Sieger: Jungen 2002 und jünger: Mareks Jungs (Oberhausen); Mädchen 2000 und jünger: Die Queens sind in Town (Borken); Jungen 2000 und jünger: Lachsfilet (Krefeld/Düsseldorf); Mixed (ab 16): Emojis (Essen); Damen: Squad Ruhrpott (Kamp-Lintfort); Herren (Hobbyspieler): Team auf keinen Fall (Oberhausen); Herren (Vereinsspieler): Splash sein Vater (Leverkusen).

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