Fußball-Bezirksliga

Dämpfer für Genc Osman

Die Kicker von Meiderich 06/95 (rote Trikots) und der TuS Mündelheim teilten sich im Derby die Punkte

Foto: Udo Milbret

Die Kicker von Meiderich 06/95 (rote Trikots) und der TuS Mündelheim teilten sich im Derby die Punkte Foto: Udo Milbret

Die Neumühler verlieren in Frintrop – und damit den Anschluss zur Tabellenspitze. DJK kommt ran. Remis in Meiderich. Bittere Pleite für 07 II

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So schnell kann der Anschluss wieder dahin sein. Vor einer Woche keimte die Hoffnung bei Fußball-Bezirksligist SV Genc Osman auf, um die vorderen Plätze mitzuspielen. Punktgleich mit Platz zwei der Gruppe 3 und drei Zähler hinter Tabellenführer Blau-Weiß Mintard – so lautete die Ausgangslage vor dem Gastspiel in Frintrop. Nach dem sechsten Spieltag erhielt diese Hoffnung einen Dämpfer. Der SV leistete sich eine Niederlage, Vogelheim liegt mit drei Punkten Vorsprung auf Rang zwei – und Mintard ist weiterhin verlustpunktfrei nun schon sechs Zähler weg. Vierlinden schob sich indes mit einem Sieg auf einen Zähler an Genc ran, während sich Meiderich und Mündelheim im Derby torlos die Punkte teilten. Am anderen Tabellenende wächst der Druck bei Aufsteiger Hamborn 07 II.

SC Frintrop – SV Genc Osman 1:0 (0:0): Es trat genau das ein, wovor Musa Celik sein Team noch gewarnt hatte. „Ich habe gesagt, dass Frintrop keine leichte Sache und es ein ekliges Spiel auf Asche wird“, so der Coach. „Wir hätten bis zur 20. Minute mit 3:0 führen können, aber danach hatten wir einen totalen Bruch im Spiel und haben nichts mehr von dem umgesetzt, was wir besprochen hatten.“ So roch der SC Lunte und schlug den Favoriten, was Celik letztendlich als verdient ansah: „Der Gegner hat und mit einfachen Mitteln geschlagen, weil wir nicht mit den gleichen Mitteln geantwortet haben. Wenn wir in solchen Spielen, die wir im Kopf schon gewonnen haben, die Punkte liegen lassen, wird es schwer für uns.“

1. FC Mülheim – DJK Vierlinden 1:3 (1:1): Die DJK gab beim weiter punktlosen Schlusslicht den Ton an und führte früh durch Alen Brajic, ehe ein Distanzschuss zum 1:1 im Winkel landete. „Wir haben das Spiel bestimmt, und in der zweiten Halbzeit war es nur eine Frage der Zeit, bis wir wieder treffen“, sah Almir Duric überlegene Walsumer. Bis diese gegen kompakt stehende Styrumer aber wirklich trafen, musste sich der Coach lange gedulden. Doch auch sein Team behielt die Ruhe und machte durch einen Doppelschlag von Beno Koncic (86.) und Okan Yilmaz (89.) den verdienten Sieg perfekt.

Meiderich 06/95 – TuS Mündelheim 0:0: Nach dem 0:7 bei Rot-Weiß Mülheim war die Nullnummer im Derby für Oliver Bähr ein Stück weit eine Wohltat. „Die Verunsicherung war noch etwas zu spüren“, so der 06-Trainer, „aber defensiv haben wir kaum etwas zugelassen. Das war schon ein Schritt in die richtige Richtung.“ Auf der anderen Seite trauerte Bähr aber auch zwei vergebenen Punkten nach, die möglich waren. Zweimal verfehlten die Hausherren den Kasten um Haaresbreite, und in der 88. Minute war TuS-Keeper Andre Worm schon geschlagen, doch Mike Klöpper schoss einen Mündelheimer auf der Linie an. „Und ein Remis bringt uns nicht viel weiter“, so Bähr. Sein Gegenüber konnte besser mit dem Punkt leben – zumal die Mündelheimer nun auch schon deren zehn haben. „Wir wollten Meiderich früh unter Druck setzen, das ist uns aber nicht gut gelungen. Da hatten wir nicht die optimale Einstellung“, sah Frank Krüll erneut eine schwierige Anfangsphase für sein Team. „Nach der Pause waren wir besser, aber immer noch nicht zwingend genug. Zumal 06 die Großchance kurz vor Schluss hatte, müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.“

Hamborn 07 II – RWS Lohberg 1:2 (1:0): Nach den harten Brocken und viel Lehrgeld zum Auftakt hatte sich die Löwen-Reserve im ersten Spiel auf Augenhöhe einiges ausgerechnet. Und diesmal ging die Truppe von Hans Herr durch Mehmet Kilic auch in Führung. „Wir haben es verpasst, die sich uns bietenden Chancen zum 2:0 zu nutzen“, sagte der Coach. Stattdessen nutzte RWS einen Zusammenprall zwischen Ilka Pala und Keeper Robin Meyer zum 1:1. „Die zwei verschenkten Punkte sind wir selber schuld, den letzten der Schiri“, sah nicht nur Herr den Lohberger Enis Cabri beim 2:1 „drei Meter im Abseits. Das ist sehr ärgerlich, wenn du unten drin stehst.“

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