Hallenhockey

CR-Spieler ignorieren Blessuren vor Aufstiegsspiel

Mika Saxe lässt sich von einem Zehenbruch nicht aufhalten.

Mika Saxe lässt sich von einem Zehenbruch nicht aufhalten.

Foto: Andreas Hofmann / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Im Heimspiel gegen den THC Münster kann der Club Raffelberg am Sonntag den Aufstieg in die 1. Hallenhockey-Regionalliga klarmachen.

Die Werbetrommel ist gerührt – und das kräftig. „Ich denke, dass es mindestens so voll wird wie beim Heimspiel gegen Wuppertal“, freut sich Trainer Tim Leusmann. Am Sonntag (14 Uhr, Kalkweg) kann der Club Raffelberg im Spiel gegen den THC Münster den Aufstieg in die 1. Hallenhockey-Regionalliga perfekt machen. Und mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit reicht den Duisburgern bereits ein Remis, denn die Grün-Schwarzen haben nicht nur zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger ETG Wuppertal, sondern auch das um 17 Treffer bessere Torverhältnis. Sollte also im Spiel der Elberfelder gegen Aachen nichts Eigenartiges passieren, wäre ein Punktgewinn der Raffelberger gleichbedeutend mit dem Aufstieg.

„Auf ein Unentschieden kann man natürlich nicht spielen“, sagt Leusmann. „Aber das bedeutet, dass wir bei einem ausgeglichenen Spielstand in der Schlussphase kein unnötiges Risiko gehen müssten.“

Nur Tom Jakscha muss passen

Wie heiß seine Spieler auf die entscheidende Partie sind, zeigt sich in der Liste der angeschlagenen Spieler, die Leusmann aufzählt – die aber dennoch auflaufen wollen. Tobias Prost war in der Trainingswoche erkältet – ist aber dennoch dabei. Tobias Penninger ist ebenfalls nicht bei 100 Prozent – ist aber dennoch dabei. Mika Saxe hat sich im Spiel gegen Aachen gar einen Zeh gebrochen – und wird dennoch alles für den Aufstieg geben. „Das ist sehr positiv, wie sich die Jungs hier ins Zeug legen“, zeigt sich der Coach ausgesprochen stolz. So dürfte Tom Jakscha, der gegen Aachen so stark gespielt hat, der einzige Ausfall sein. Ihn setzt eine Zerrung nun tatsächlich außer Gefecht. „Münster hat eine Studentenmannschaft mit einigen wirklich guten Spielern, die auch im Hinspiel gefährlich waren. Spielen wir aber so wie in den zurückliegenden Partien, haben wir eine sehr gute Chance, das Spiel zu gewinnen“, so Leusmann.

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