Hockey-Regionalliga

Club Raffelberg verschenkt erneut Punkte

Der Club Raffelberg lief sich viel zu oft in der Defensive des Kahlenberger HTC fest.

Der Club Raffelberg lief sich viel zu oft in der Defensive des Kahlenberger HTC fest.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Wenige Minuten vor dem Ende führt der Club Raffelberg in der Regionalliga mit 4:2 – kommt gegen Kahlenberg aber nicht über ein 4:4 hinaus.

Das Spiel war längst gelaufen, doch Tim Leusmann redete weiter auf seine Mannschaft ein. Minutenlang nahm der Trainer des Hockey-Regionalligisten Club Raffelberg seine Mannschaft nach dem völlig unnötigen 4:4 (2:2) gegen den Kahlenberger HTC ins Gebet. Dass seine Laune im Keller war, war ihm dabei bereits anzusehen. „Das ist unglaublich“, schimpfte er schon, als die beiden Schiedsrichter die Partie beendet hatten. Die Duisburger waren gegen den Vorletzten aus Mülheim die klar bessere Mannschaft, erzielten rund sieben Minuten vor dem Ende die 4:2-Führung – ließen sich aber noch zwei Tore einschenken. „Und am Ende haben wir sogar noch Glück“, sagte der Coach und schüttelte den Kopf. Denn kurz vor dem Ende gab es noch eine Strafecke für Kahlenberg, die die Hausherren aber abwehren konnten.

Den richtigen Moment verpasst

„Wir sind wieder einmal die klar bessere Mannschaft, haben deutlich mehr Chancen und machen einfach nichts daraus“, so Leusmann. Tatsächlich verpassten die Raffelberger mehr als einmal den Moment für den optimalen, dann Gefahr bringenden Pass. „Das liegt daran, dass wir warten, bis wir in Gegnerreichweite sind. Wir müssen diese Pässe vorher spielen“, so Leusmann.

Schon in der ersten Halbzeit ging der CR zweimal durch Nils Basfeld und Steffen Wahl in Führung, fing sich aber ebenso oft den Ausgleich ein. Nach einem unspektakulären dritten Viertel, in dem Raffelberg zweimal gefährlich in den Kreis kam, dort aber scheiterte, ging es in der Schlussviertelstunde rund. Ein Sololauf von Mika Saxe und eine verwandelte Strafecke von Flo Matania brachten das nur scheinbar sichere 4:2. Leusmann: „Bislang haben die vermeintlich Besten gespielt. Nun werde ich rotieren.“

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