Hockey

Club Raffelberg darf Klipper Hamburg empfangen

Ein Hin und Her: Susi Wollschläger darf mit ihrem Team nun doch in Duisburg antreten.

Ein Hin und Her: Susi Wollschläger darf mit ihrem Team nun doch in Duisburg antreten.

Foto: Lars Heidrich / Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Aufgrund der Corona-Situation war die Vorbereitung beim Club Raffelberg kompliziert. Die Duisburgerinnen wollen trotzdem nichts anbrennen lassen.

Für die Hockey-Frauen des Club Raffelberg kam die Einigung zwischen der Stadt Duisburg und dem Stadtsportbund, die neue Corona-Schutzverordnung für Teams aus höheren Ligen zu lockern, etwas zu spät. Die Übungseinheit am Donnerstagabend musste Trainerin Susi Wollschläger wie vorgeschrieben kontaktlos absolvieren lassen. Immerhin kann nun aber die letzte Feld-Partie des Jahres in der 2. Bundesliga am Sonntag um 15 Uhr gegen Klipper Hamburg am Kalkweg über die Bühne gehen.

„Wir haben in Zehner- oder Elfergruppen trainiert und uns vor allem auf Ballannahme und -abgabe sowie den Torschuss konzentriert“, berichtet Wollschläger. Dass dies als finale Vorbereitung auf ein Punktspiel eher ungenügend daherkommt, steht für sie außer Frage. „Aber dafür hat uns der Deutsche Hockeybund dafür gedankt, dass wir uns so dafür engagiert haben, damit das Spiel überhaupt stattfinden kann“, so Wollschläger.

Trainerin warnt vor dem Gegne

Dass eine halbgare Einstellung auf das Duell mit den Hamburgerinnen fatal enden kann, ist der Trainerin ebenfalls bewusst. Klipper ist zwar Vorletzter, hat aber seit dem Re-Start der Liga stark aufgeholt und elf Punkte aus den letzten sechs Spielen geholt – unter anderem unlängst mit dem 3:1 gegen den vermeintlichen letzten Verfolger der Raffelbergerinnen an der Tabellenspitze, den Bremer HC. Susi Wollschläger betont: „Ich hoffe, dass bei meiner Mannschaft der Umstand, dass wir nun so deutlich die Liga anführen, im Kopf keine Rolle spielt. Wenn wir die Leistung so abrufen wie in den letzten Spielen, dann werden wir gewinnen, aber wir müssen sie auch abrufen. Klipper hat bei uns nichts zu verlieren, für die ist das ein dankbares Spiel.“

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