Fußball

Beim FSV Duisburg steht der Kader für den Neuanfang

Zwei bleiben, einer geht: Während Ismail Öztürk (links) und Güngör Kaya (rechts) weiter für den FSV kicken wollen, wird Malik Cakmakci den Klub verlassen.

Zwei bleiben, einer geht: Während Ismail Öztürk (links) und Güngör Kaya (rechts) weiter für den FSV kicken wollen, wird Malik Cakmakci den Klub verlassen.

Foto: Mark Bohla

Duisburg.   Der Absteiger aus der Oberliga plant diesmal rechtzeitig für die neue Saison. Es ist schon weitgehend klar, wer aus dem derzeitigen Team bleibt.

Ein schlimmes Jahr ist bald vorbei. Noch zwei Spiele, dann hat der FSV Duisburg seine erste und vorerst auch letzte Saison in der Fußball-Oberliga Niederrhein hinter sich. Daran, dass der Klub von der Warbruckstraße als Tabellenletzter absteigen wird, besteht inzwischen kein Zweifel mehr. Seit einigen Wochen ist mit Markus Kowalczyk der fünfte Trainer seit dem vergangenen Sommer im Amt – und mit ihm der Hoffnungsträger für den Neuaufbau in der Landesliga. Der Kader, mit dem dieser erfolgen soll, steht inzwischen in weiten Teilen fest.

Vor einem Jahr sah das noch grundlegend anders aus. Da wurde der Aufstieg gefeiert – und dann erst einmal so gut wie gar nichts getan, bis es schon Mitte Juli war, ehe ein neuer Trainer gesucht und das Team zusammengestellt wurde. Diesmal hat Ex-Vereinschef Erol Ayar, nach seinem zwischenzeitlichen Rücktritt nun als Sportvorstand zurückgekehrt, die Planung übernommen. „Ich bin andauernd unterwegs, um den Jungs Jobs zu besorgen. Das kostet mich alles ganz schön Nerven“, sagt Ayar. Er ist aber guter Dinge, dass sich die Mühen auszahlen. Vier externe Neuzugänge sind mit Necip Eren, Akin Ergin, Hilal Ali Khan (alle SpVgg Sterkrade-Nord) und Samet Kanoglu (Barisspor Bottrop) bislang an Bord. „Wir suchen auf jeden Fall noch jemand für die Verteidigung und einen Sechser“, so Erol Ayar.

Can Serdar hofft auf ein Regionalliga-Engagement

Weitgehend klar ist nun auch, wer aus dem aktuellen Kader bleiben darf – und wer gehen muss oder auch will. Eine Sonderrolle nimmt dabei der vermutlich begehrteste Akteur ein: Ex-Drittliga-Profi Can Serdar, zu Saisonbeginn von Rot-Weiß Oberhausen gekommen, will versuchen, in der Regionalliga unterzukommen. „Wenn er da ein Angebot bekommt, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen. Ansonsten will er aber nicht in die Oberliga gehen, sondern bei uns bleiben“, erklärt Erol Ayar. Ähnlich sieht es bei den Winterneuzugängen Denis Abrosimov und Arman Corovic aus.

Eine Zusage liegt laut dem Sportvorstand bereits bei Muhammet Karpuz, Emir Alic, Marvin Matten, Enes Bayram, Boran Sezen, Ismail Öztürk und Güngör Kaya vor. Halten möchte der Verein zudem Meik Kuta und Yunus Emre Kocaoglu. Auch Esad Morina, der nach starkem Start in die Rückrunde oft fehlte, soll bleiben. Sicher weg ist Kevin Müller, der dem Vernehmen nach beim FC Kray im Gespräch ist. Auch Karoj Sindi verlässt den Verein wieder. Malik Cakmakci hätten die Verantwortlichen gern gehalten, doch der junge Stürmer möchte sein Glück auch höherklassig suchen. Bei Torhüter Jannik Hinsenkamp könnte das Studium in den Vordergrund rücken.

Zu den sicher aus der A-Jugend aufrückenden Karim El Moumen, Etinosa Igbionawmhia, Emre Sahin, Nermin Badnjevic, Matondo Manace Mbonbo und Tekin Mang könnte noch Can Funke stoßen, der am vergangenen Sonntag sein Oberligadebüt gefeiert hat.

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