3. Liga

Auf einen Gegner muss der MSV Duisburg noch warten

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Nun trifft der MSV Duisburg in der kommenden Drittliga-Saison doch wieder auf den SV Meppen.

Nun trifft der MSV Duisburg in der kommenden Drittliga-Saison doch wieder auf den SV Meppen.

Foto: Christof Koepsel / Getty Images

Duisburg.  Ein Platz ist in der 3. Liga noch frei. 18 Gegner des MSV Duisburg stehen bereits fest. Eine Übersicht zur kommenden Drittliga-Spielzeit.

Der SV Meppen verkündete bereits am Freitag mit Freude in den sozialen Medien im Internet: „Wir bleiben.“ Erwartungsgemäß verweigerte der Deutsche Fußball-Bund dem KFC Uerdingen die Drittliga-Lizenz für die kommende Saison. Damit bleibt der SV Meppen, der am letzten Spieltag trotz eines 2:1-Sieges über den MSV Duisburg sportlich abgestiegen war, in der Liga. Damals flossen bei den Emsländern Tränen, nun durften sie feiern. Damit stehen 18 der 19 Gegner der Zebras in der kommenden Saison fest.

Auch Borussia Dortmund hat seit dem Wochenende Gewissheit, in der kommenden Saison mit seiner U 23 in der 3. Liga an den Start gehen zu dürfen. Der SV Bergisch Gladbach verzichtete im Rahmen des Verfahrens vor der Spruchkammer des Westdeutschen Fußball-Verbandes auf einen Einspruch. Rot-Weiß Essen hatte seinen Protest schon während der Verhandlung zurückgezogen. Somit steht der BVB nach dem SC Freiburg II und dem FC Viktoria 1889 Berlin als dritter Aufsteiger fest.

Aus der 2. Bundesliga stoßen die Absteiger VfL Osnabrück, Eintracht Braunschweig und Würzburger Kickers in das 20er-Geld der 3. Liga. Der VfL Osnabrück mit dem früheren MSV-Kapitän Kevin Wolze war in der Relegation am FC Ingolstadt 04 gescheitert.

Havelse siegte in Schweinfurt

Um den letzten freien Drittliga-Platz kämpfen noch der FC Schweinfurt 05 und der TSV Havelse. Das erste von zwei Aufstiegsspielen gewann Havelse am Samstag in Bayern vor 1000 Zuschauern durch ein Tor in der fünften Minute der Nachspielzeit mit 1:0. Das Rückspiel steht am Samstag, 19. Juni, in Havelse auf dem Programm.

Aufsteiger FC Viktoria 1889 Berlin konnte die für die Lizenzierung wichtige Stadionfrage klären. Die Berliner können nun doch ihre Heimspiele im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, der für die 3. Liga „ertüchtigt“ wird, austragen. Das Berliner Olympiastadion ist als Ausweichspielstätte vorgesehen.

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