Wasserball

ASC Duisburg scheitert hauchdünn am Einzug ins Halbfinale

Die U 16 des ASCD – hier mit Sam Eymael (rechts) gegen Nürnbergs Barnabas Lahner – scheiterte knapp.

Die U 16 des ASCD – hier mit Sam Eymael (rechts) gegen Nürnbergs Barnabas Lahner – scheiterte knapp.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die Duisburger Wasserball-Talente schlagen sich gegen die favorisierten Gäste bravourös. Am Ende reichen zwei Siege nicht zum Weiterkommen.

Zwei Siege – und doch nicht weitergekommen: Die Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft im vereinseigenen Becken an der Kruppstraße nahm für die U-16-Wasserballer des ASC Duisburg den denkbar unglücklichsten Verlauf. Wie die White Sharks Hannover und der SSV Esslingen schlossen die Amateure die Vierer-Runde mit 4:2 Punkten ab, hatten jedoch aufgrund der schlechtesten Tordifferenz beim Kampf um die beiden Halbfinaltickets das Nachsehen.

Dass es überhaupt so knapp zugehen würde, war im Vorfeld nicht zu erwarten gewesen. Einen Sieg aus drei Spielen hatte der Trainer der Amateure, Bundesligaspieler Stefan Popovic, als Ziel ausgegeben. Damit klappte es dann schon gleich in der ersten Partie, die mit 14:13 gegen den 1. FC Nürnberg gewonnen wurde. Dabei mussten die Gastgeber das Handicap bewältigen, schon früh ihren erfahrensten Spieler Maximilian Rompf zu verlieren, der sich eine Rolle ohne Ersatz einhandelte, die neben vierminütiger Unterzahl auch eine persönliche Sperre für das folgende Spiel nach sich zog. Seine Teamkollegen sprangen aber stark in die Bresche und bezwangen die Franken.

18:15 gegen Hannover

Ohne Rompf war dann gegen den starken SSV Esslingen nicht zu holen. Die Duisburger verloren deutlich mit 12:26 – damit war die Tordifferenz ein klarer Faktor gegen das ohnehin kaum erwartete Weiterkommen geworden. Im dritten Spiel gaben die Amateure dann aber noch einmal alles und rangen den großen Favoriten aus Hannover mit 18:15 nieder. Das reichte freilich nicht, um noch vor die Niedersachsen zu springen. Esslingen (Tordifferenz +27) und Hannover (+9) kamen weiter, der ASCD (-10) war draußen.

Das trübte die Stimmung aber tatsächlich kaum. „Unglaublich! Wir haben alles rausgeholt. Das war eine wirkliche ASCD-Teamleistung. Du gewinnst gegen den Favoriten und scheidest dennoch aus – das ist natürlich bitter. Aber ich kann meinem Team nur danken und bin wahnsinnig stolz auf die Jungs“, meinte Trainer Stefan Popovic.

Tore: Maximilian Rompf (13), Constantin Poll (9), Sam Eymael (7), Finn Plogmann, Andrei Covaci (je 5), Aleksandar Grujic (3), Ben Tiltmann, Yehov Hrynchuk (je 1). (T. K.)

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