Jugendfußball

A-Junioren des FSV Duisburg stehen vor dem Klassenerhalt

Artistisch und erfolgreich: Die U-15-Mannschaft des VfB Homberg besiegte Union Nettetal mit 2:1.

Foto: Jörg Schimmel

Artistisch und erfolgreich: Die U-15-Mannschaft des VfB Homberg besiegte Union Nettetal mit 2:1. Foto: Jörg Schimmel

Duisburg.   Die U 17 von Hamborn 07 ist in der Niederrheinliga-Qualifikation auf Kurs. Bei den C-Junioren feiern der VfL Süd, der FSV und Homberg Erfolge.

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In der A-Junioren-Niederrheinliga-Qualifikation fuhr der FSV Duisburg seinen zweiten Sieg ein und ist auf dem besten Weg die Klasse zu halten. Beim VfB Hilden lag der FSV zwar zurück, legte aber eine beherzte zweite Hälfte hin und setzte sich am Ende mit 3:1 (0:1) durch. Matchwinner war der eingewechselte Amar Veljovic, der zwei Treffer erzielte. Den dritten Treffer erzielte Etinosa Igbionawmhia. Trainer Thomas Cvetkovic freute sich über den Sieg: „In der ersten Hälfte sind wir nicht richtig ins Spiel gekommen, hatten dafür nach der Pause umso mehr Zielstrebigkeit.“

Nur ein Punkt für die A-Jugend-Löwen

Nur zu einer Punkteteilung reichte es gestern für Hamborn 07. Bei den Sportfreunden Neersbroich gab es nach 90 Minuten, trotz optischer Überlegenheit, ein 2:2 (1:1). Auf der Rückfahrt war die Stimmung alles andere als gut, wie Coach Samir Hanna meinte: „Das Remis fühlt sich wie eine Niederlage an. Wir hatten bestimmt 80 Prozent Ballbesitz, während der Gegner einen Elfmeter und eine Torchance hatte. Das habe ich selten erlebt.“ Julian Bode und Marc Bäsner brachten die Löwen zwei Mal in Führung, was aber nicht ausreichen sollte.

Voll auf Kurs Qualifikation sind die B-Junioren von Hamborn 07. Gegen den TSV Ronsdorf gab es nach Toren von Amar Pilavdzic und Lars Wallenhorst einen souveränen 2:0 (1:0)-Sieg. 07-Coach Göksan Arslan sprach von einem gerechten Ergebnis, ärgerte sich aber über die Geschehnisse in der Schlussphase: „Das war ein klarer und gerechter Sieg für uns. Am Ende wurde es auf beiden Seiten unruhig, sodass es viele Karten und Zeitstrafen gab. Das war unnötig, zumal das teilweise von außen reingetragen wurde.“

Die U 17 vom FSV Duisburg hat ihr Heimspiel gegen Adler Osterfeld mit 3:1 (1:1) gewonnen. Trainer Haluk Piricek kostete der Sieg aber viele Nerven: „Wir waren haushoch überlegen und hätten schon nach einer halben Stunden 6:0 führen müssen. Aber dann kassieren wir den Rückstand. Zum Glück haben wir das Spiel dann noch drehen können.“ Tore: Ahmed Behadir, Eren Can Kilicoglu und Emre Genc.

Bei den C-Junioren ist der VfL Duisburg-Süd wieder im Rennen. Gegen den Cronenberger SC setzten sich die Südler hochverdient mit 6:0 (2:0) und haben nun in zwei Wochen ein echtes Endspiel. „Das war ein sehr gutes Spiel der Jungs. Wir hätten sogar noch viel deutlicher gewinnen müssen. Jetzt freuen wir uns auf das Finale gegen Baumberg“, zeigte sich Trainer Christian Schmitz sehr zufrieden. Für die Tore sorgten Umutcan Zengin, Constantin Redeker (je 2), Daniel Schönhals und Alex Polanetzki.

Zweiter Sieg in Serie für den VfB

Mit dem gleichen Ergebnis besiegte der FSV Duisburg das Team von Thomasstadt Kempen. Dabei war die Elf von Ilyas Uysal haushoch überlegen und wirkte defensiv sehr gefestigt. Entsprechend zufrieden war der Trainer: „Das war eine souveräne Leistung. Mit ein wenig mehr Glück hätten wir zweistellig gewinnen können.“ Tore: Hakan Temir, Efe Ugurlu (je 2), Emanuel Ngina und Odin Holthaus.

Den zweiten Sieg in Serie gab es für den VfB Homberg. Nach dem 2:1 (1:0) gegen Union Nettetal hat der VfB beste Chance auf die Qualifikation. „Wir sind auf eine sehr gute Mannschaft getroffen. Dennoch haben wir das, was wir uns vorgenommen hatten, bestens umgesetzt und insgesamt verdient gewonnen. Zwischendurch haben sich die Jungs zu sicher gefühlt und so Nettetal wieder ins Spiel kommen lassen“, meinte Trainer Sandro Spiri, für dessen Team Melih Kavak und Julian Lösbrock trafen.

Der OSC Rheinhausen ist in seinen Quali-Ambitionen zurückgeworfen worden. Beim SC Rhenania Hochdahl reichte es lediglich zu einem 1:1 (1:1)-Unentschieden, wodurch die Qualifikation nicht mehr aus eigener Kraft zu packen ist. In Erkrath schwächte sich der OSC durch eine Rote Karte nach einer Viertelstunde selbst, war aber dennoch das bessere Team, wie der Sportliche Leiter Thomas Sefzig fand: „Wir hatten viele gute Chancen und waren nah dran. Leider hat es mit dem zweiten Tor nicht mehr geklappt.“ Für das 1:1 war Dilhat Moussa Ghanim verantwortlich.

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