Handball

HSG Hiesfeld/Aldenrade gegen Timofte-Team nur Außenseiter

Auf HSG-Torhüter Adrian Schnier wartet viel Arbeit.

Auf HSG-Torhüter Adrian Schnier wartet viel Arbeit.

Foto: Jochen Emde/Funke Foto Services / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  In der Handball-Oberliga wartet auf die HSG Hiesfeld/Aldenrade am Samstag eine schwere Aufgabe: Aufstiegskandidat DJK Adler Königshof kommt.

Wenn der langjährige MTV-Spielertrainer Marius Timofte am Samstag in die Walsumer Sporthalle am Driesenbusch kommt, dann ist er mit seiner Mannschaft in der Handball-Oberliga der große Favorit. Um 17.30 Uhr empfängt die HSG Hiesfeld/Aldenrade die DJK Adler Königshof, in deren Diensten der Rumäne steht.

Die Gäste haben sich nach dem Abstieg aus der Regionalliga wieder gefangen und zählen zu den Spitzenmannschaften in der Oberliga. Mit nur acht Verlustpunkten stehen die Krefelder derzeit auf dem zweiten Platz in der Tabelle. Ein Sieg bei der abstiegsbedrohten HSG sollte also die klare Erwartungshaltung seitens der Gäste sein.

Knappe 31:32-Niederlage im Hinspiel

Trainer Harry Mohrhoff und seine Mannschaft brauchen die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt aber ebenfalls dringend und werden auch versuchen, diese in der Halle am Driesenbusch zu behalten. Beim letzten Aufeinandertreffen in der Hinrunde hatten die Adler beim 32:31 knapp die Nase vorn. „Damals“, erinnert sich Mohrhoff an die Begegnung, „haben wir uns besonders am Anfang sehr schwer getan, sind dann aber immer besser ins Spiel gekommen.“

Besonders große Probleme hat die HSG, wie auch jeder andere Gegner der Krefelder, mit dem bulligen Kreisläufer Sebastian Bartmann. Der Hüne misst fasst zwei Meter und bringt auch einiges an Schwungmasse mit in die Zweikämpfe.

Kreisläufer Bartmann muss gestoppt werden

„Das sind schon fast zwei Leute, die du da verteidigen musst. Wenn der den Ball hat, dann weiß er den auch sehr gut zu verarbeiten. Sebastian Bartmann setzt seinen Körper sehr gut ein. Das Kreisläuferspiel müssen wir unterbinden“, so der Übungsleiter, der aber direkt anlehnt: „Die Königshofer haben weitaus mehr als nur einen guten Kreisläufer. Der Rückraum ist ebenfalls sehr stark, da müssen wir natürlich gegenhalten. Auch in der Offensive müssen wir selber alles reinwerfen, um zum Erfolg zu kommen.“

Der Angriff sollte bei den Gastgebern weniger das Problem sein. Immerhin erzielte die Mohrhoff-Sieben in den ersten drei Spielen des Jahres bereits 102 Treffer. Die Problemzone ist und bleibt die Defensive, aber auch dort gibt es viel Potenzial und mit Adrian Schnier auch einen sehr guten Torhüter.

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