Fussball

Die TSG Sprockhövel steht schon bald wieder in der Pflicht

Trainer Andrius Balaika will mit der TSG Sprockhövel im Pokalwettbewerb so weit wie eben möglich kommen. Im Achtelfinale tat sich seine Mannschaft beim 3:2 gegen FSV Werdohl aber sehr schwer. Foto:Micha Korb

Trainer Andrius Balaika will mit der TSG Sprockhövel im Pokalwettbewerb so weit wie eben möglich kommen. Im Achtelfinale tat sich seine Mannschaft beim 3:2 gegen FSV Werdohl aber sehr schwer. Foto:Micha Korb

Sprockhövel.  Das erste Pflichtspiel des Jahres bestreitet die TSG Sprockhövel am 4. Februar im Westfalenpokal-Viertelfinale gegen Brünninghausen.

Das erste Pflichtspiel des Jahres bestreitet die TSG Sprockhövel am 4. Februar im Westfalenpokal-Viertelfinale gegen Brünninghausen.

Die TSG Sprockhövel ist in diesem Wettbewerb schon weit gekommen und will auch noch ein bisschen länger verweilen, denn über den Westfalenpokal kann es bekanntlich auch in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals gehen. Um das zu schaffen, muss die TSG aber mindestens das Finale erreichen.

Verband Westfalen stellt zwei Hauptunden-Teilnehmer

Gesetzt für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals sind alle Erst- und Zweitligisten sowie die vier bestplatzierten Mannschaften der 3. Liga. Hinzu kommen die 21 Sieger der Verbandspokal-Endspiele. Die verbleibenden drei Teilnehmer stellen dann die größten Verbände des DFB – Bayern, Niedersachsen und halt auch Westfalen. In Westfalen qualifiziert sich neben dem Landespokalsieger auch der Gewinner aus dem Spiel des Oberliga-Meisters gegen den besten westfälischen Vertreter in der Regionalliga West.

Diese Möglichkeit kommt für die TSG, die in der Regionalliga bekanntlich auf dem letzten Platz überwintert, natürlich nicht in Frage. Aber die TSG könnte auch als Verlierer des Westfalenpokal-Endspiels in die 1. Hauptrunde einziehen. Dafür müsste sich aber der Sieger zusätzlich auf einem anderen Weg qualifizieren.

Viel hängt von den Sportfreunden Lotte ab

Das ist durchaus möglich, weil noch drei Drittligisten im Westfalenpokal vertreten sind. Dabei haben Preußen Münster und SC Paderborn aber kaum eine Chance auf eine Platzierung bis Rang vier, wohl aber die Sportfreunde Lotte, die zwar zuletzt gegen den 1. FC Magdeburg verloren und auf Platz neun abrutschten, aber nur zwei Punkte Rückstand auf eben jenen vierten Platz haben. Auf der anderen Seite muss die TSG natürlich auch erstmal das Endspiel erreichen.

Die Aufgabe im Viertelfinale ist gegen den Oberligisten Brünninghausen, der zuletzt allerdings den Regionalligisten Rot-Weiss Ahlen mit 5:0 ausschaltete, noch machbar, danach wird es aber schwierig, denn im Wettbewerb sind halt noch die drei Drittligisten Lotte, Münster und Paderborn.

Die Halbfinalspiele werden neu ausgelost

Wie es nach dem Viertelfinale weiter geht, entscheidet sich aber erst im März. Denn das Halbfinale wird neu ausgelost. „Im vergangenen Jahr war der komplette Wettbewerb durchgelost“, sagt Pokalspielleiter Klaus Overwien. „Die Halbfinal-Auslosung wollen wir öffentlich machen, vielleicht in der Halbzeit eines Drittliga- oder eines Regionalliga-Spiels. Ort und Zeitpunkt werden wird noch bekanntgeben.“

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