Handball Interview

Zawadzki: „Die jungen Wilden brauchen noch Zeit“

Michael Zawadzki setzt bei der TSG Kirchhellen auf die Jugend.

Foto: Frank Oppitz

Michael Zawadzki setzt bei der TSG Kirchhellen auf die Jugend. Foto: Frank Oppitz

Viele Ausfälle sorgen dafür, dass Michael Zawadzki, Trainer der TSG Kirchhellen, einen Schnitt im Team vollzogen hat. Er mahnt Geduld an.

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Herr Zawadzki, Ihr Team ist nach der starken letzten Saison zunächst eigentlich wieder gut in Tritt gekommen. Doch dann stotterte der TSG-Motor. Sind Sie mit dem aktuellen achten Platz zufrieden?

Stimmt, wir haben gut in die Saison gefunden mit drei Siegen in Serie. Dann begann für uns aber die Zeit des Leidens mit einigen Niederlagen und Enttäuschungen. Diese Misere hat aber Gründe, deshalb sehen wir das alles sehr realistisch.

Welche Gründe haben Sie ausgemacht?

Unsere Mannschaft hatte mit immer mehr personellen Ausfällen zu kämpfen. Das wirft dich als Team natürlich zurück. Somit waren wir zum Handeln gezwungen und haben uns für einen Schnitt entschieden: Wir setzen künftig vermehrt auf junge Spieler, auch aus der eigenen A-Jugend. Die „jungen Wilden“ benötigen aber noch Zeit, um sich in dieser Liga einzufinden. Wir sind insgesamt optimistisch.

Wo sehen Sie die Mannschaft denn aktuell? Gibt es auserkorene Ziele für die weitere Saison?

Klar ist, dass auch die Abstiegsplätze nicht allzu weit entfernt liegen. Das haben wir im Auge. Einen bestimmten Tabellenplatz werden wir zum Ende der Spielzeit nicht anpeilen, vorrangiges Ziel ist bedingt durch die gewichtigen Ausfälle und Abgänge der Klassenerhalt. Daneben steht der Entwicklungsprozess der Truppe im Vordergrund.

Insgesamt scheint sich die TSG als Verein auf einem positiven Weg zu befinden…

…den wir auch 2018 weiter fortsetzen wollen. Wir sind in den sozialen Medien aktiv, wollen in der Umgebung noch mehr Aufmerksamkeit erregen und unseren Verein interessant gestalten. Auch der Zusammenhalt wird groß geschrieben, so haben sich die Herrenteams etwa zu einem gemeinsamen Jahreseinklang getroffen.

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