Frauenfußball Kreisliga A

VfL Grafenwald per Schützenfest an die Spitze

Bis die Asche spritzt: Batenbrocks Mandy Miguel (r.) erkämpft sich gegen Rhenanias Tanja Holz den Ball, am Ende siegten die BRK mit 1:0.

Foto: Jörg Schimmel

Bis die Asche spritzt: Batenbrocks Mandy Miguel (r.) erkämpft sich gegen Rhenanias Tanja Holz den Ball, am Ende siegten die BRK mit 1:0. Foto: Jörg Schimmel

Bottrop.   Der VfL Grafenwald feiert zum Saisonauftakt einen 10:0-Erfolg über Herne. Batenbrocker RK gewinnt Derby gegen Rhenania Bottrop II.

Aus Bottroper Sicht ist der Blick auf die Tabellen der Frauenkreisligen erfreulich. Die Batenbrocker RK und Rhenania Bottrop stehen punktgleich mit Tabellenführer Sterkrade 06/07 unter den ersten Drei. In Westfalen startete der Vorjahreszweite VfL Grafenwald mit einem zweistelligen Sieg.

Batenbrocker RK - Rhenania II 1:0 „Heute hat alles geklappt. Unser Sieg war nie in Gefahr.“ Batenbrocks Sarah Baschista war die Freude deutlich anzumerken. „Das hätte höher ausfallen können, besonders da der Schiedsrichter zwei vielversprechende Aktionen zu Unrecht abgepfiffen hat. Aber niemand hat sich verletzt, alle sind glücklich.“ Entschieden wurde das Nachbarschaftsduell an der Beckstraße durch Asli Acars direkten Freistoß (62. Minute). „Das war nicht ganz unverdient, aber wir hatten auch gute Möglichkeiten. Batenbrock hat eine von seinen Chancen eben genutzt“, sagte Gästecoach Christian Lisztner. „Es macht sich bemerkbar, dass uns mit Drenusha Selimi und Birgit Jusik zwei wichtige Spielerinnen fehlen.“

Rhenania - Arm. Klosterhardt II 6:0
„Es war gestern ein sehr gutes Spiel von allen, schließlich ist Arminias Zweite keine Laufkundschaft“, lobte ein mehr als zufriedener Marc Wittstamm sein Team. „Alle Treffer waren schön herausgespielt, auch dem Elfer ging eine sehr gute Aktion voraus.“ Karin Mosgoll (21.), Leyla Kimizi (49., 68./Elfmeter), Gözde Senyüz (52., 53.) und Chantal Obasuyi Ogiamen schossen den Sieg heraus.

SF Königshardt - VfB Bottrop 1:0
Oliver Stuchlik ärgerte sich über die unnötige Niederlage. „Das war ein typisches 0:0. Wenn wir nicht den einen Fehler machen, nehmen wir hier verdient einen Punkt mit.“ Nach einem Einwurf für die Sportfreunde war der VfB nicht ganz auf der Höhe des Geschehens und Verena Hüßon bedankte sich für das Gastgeschenk. „Auch wenn es mit den Ergebnissen noch nicht passt: Wir haben zwei Mannschaften, die oben mitspielen werden, das Leben richtig schwer gemacht. Wir sind auf einem guten Weg“, so Stuchlik.

VfL Grafenwald - SG Herne 70 10:0 Dem Ergebnis ist es nicht anzusehen, aber die Grafenwälderinnen kamen zunächst nicht so recht ins Spiel. Und das, obwohl die Gäste nur mit zehn Spielerinnen im Waldstadion antraten. Die beiden ersten Treffer von Fabienne Katzenski wurden zum „Türöffner“: Die Stürmerin traf nach feiner Einzelleistung (21.) und verwandelte fünf Minuten später einen Elfmeter. Die Tore von Sophie Makowka (30.) und Denise Schlagkamp (44.) bedeuteten mehr als eine Vorentscheidung. In Durchgang zwei trugen sich zudem Schlagkamp (46., 66.), Makowka (47., 86.), Johanna Josten (75.) und Katzenski (88.) in die Torschützenliste ein. „Vom Ergebnis her ein Einstand nach Maß. Spielerisch ist da sicher noch Luft nach oben“, gaben die VfL-Coaches Steffen Drews und Maria Weinforth zu Protokoll.

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