Jugendfussball

VfB Kirchhellen startet beim FSV Gevelsberg mit Niederlage

Lars Josten (l.) erzielte beim FSV Gevelsberg den 2:3-Anschlusstreffer, am Ende verlor sein VfB Kirchhellen trotzdem.

Lars Josten (l.) erzielte beim FSV Gevelsberg den 2:3-Anschlusstreffer, am Ende verlor sein VfB Kirchhellen trotzdem.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Gevelsberg.   Die A-Junioren des VfB Kirchhellen verlieren das erste Spiel der Aufstiegsrunde mit 2:3 beim FSV Gevelsberg. Aufholjagd kommt zu spät.

Die U19 des VfB Kirchhellen ist am Sonntag mit einem Rückschlag in die Bezirksliga-Aufstiegsrunde gestartet, liegt nach dem 2:3 beim FSV Gevelsberg aber nicht am Boden. Im Gegenteil: Trainer Mario Bethscheider sah eine „brutale Mentalität“ seiner Elf, die einen Drei-Tore-Rückstand fast noch gedreht hätte.

71 Minuten deutete alles darauf hin, dass in Gevelsberg – wie schon vergangene Saison – eine deutliche Auftaktniederlage stehen würde. Kirchhellen bestimmte zwar das Spiel und erarbeitete sich etliche Chancen, doch die Treffer erzielte der Gegner.

Kapitän Tom Streich muss schon früh hinter sich greifen

Schon in Minute sieben klingelte es im Kasten von Kapitän Tom Streich, der nach einer Klärungsaktion auf der Linie aus nächster Nähe keine Chance hatte. Die Blau-Weißen zeigten sich nur kurz schockiert und legten dann den Vorwärtsgang ein – Luca Brockmann, Darren Meyer und Max Stratmann vergaben beste Möglichkeiten und Kirchhellen das Remis vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel kam es dann noch dicker für die Gäste: Zwei individuelle Fehler innerhalb von zwei Minuten führten zu einem Doppelschlag des FSV (69., 71.) – doch geschlagen gaben sich die Kirchhellener nicht. „Das war eine überragende Einstellung. Wir sind im Spiel geblieben und haben weiter alles investiert“, freute sich Bethscheider über die Schlussphase, in der Jan Grove das erste Erfolgserlebnis besorgte (75.).

Elfmetertreffer von Lars Josten kommt zu spät

Eine Rote Karte für Gevelsberg wegen Nachtretens und ein Strafstoß gaben dem VfB in Minute 83 endgültig die Chance, in die Partie zurück zu kommen – Lars Josten versenkte eiskalt. Es folgte ein Anrennen der Kirchhellener mit Möglichkeiten durch Maurice Lauer und Laurenz Jungmann, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

„Hätten wir noch fünf Minuten länger gespielt, dann wäre das 3:3 gefallen“, war sich Mario Bethscheider im Anschluss sicher, suchte die Gründe für die Niederlage aber in den eigenen Reihen. Dennoch: „Durch unsere zwei Tore ist der Kopf oben und wir haben weiter alle Möglichkeiten.“

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