WAZ-Cup E-Junioren

VfB Kirchhellen geht zu früh die Puste aus

Dennis Prien (Mitte) musste seinen VfB Kirchhellen nach dem Spiel wieder aufrichten, im Finale gab es ein 4:11 gegen RW Oberhausen.

Dennis Prien (Mitte) musste seinen VfB Kirchhellen nach dem Spiel wieder aufrichten, im Finale gab es ein 4:11 gegen RW Oberhausen.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Im Finale gegen RW Oberhausen hält der VfB Kirchhellen lange mit, erst in der Schlussphase führen vier Treffer zu einer 4:11-Klatsche.

Dicht dran statt meilenweit weg: Dennis Prien vom VfB Kirchhellen konnte trotz eines 4:11 gegen die E-Junioren von Rot-Weiß Oberhausen stolz sein auf seine Mannschaft. „Ich sage nie nach Niederlagen, dass ich zufrieden bin. Aber RWO war nicht meilenweit weg. Der Sieg geht in Ordnung, aber wir haben das Spiel 40 Minuten lang offen gehalten.“

Vier Gegentore für den VfB Kirchhellen in den letzten fünf Minuten

Vier Gegentore fingen sich die Kirchhellener in den letzten fünf Minuten; das Ergebnis bildet den Spielverlauf nicht ab. Der VfB-Nachwuchs hatte hochkarätige Möglichkeiten zum 5:7. In der 43. Minute ging ein Schuss an den Pfosten, zwei Minuten später war der RWO-Keeper die eine Sekunde eher am Ball. Dass es noch zweistellig für Oberhausen wurde, lag auch daran, dass die Beine schwer wurden.

Dennis Prien: „Wir hatten einige Spieler im Pfingsturlaub und nur einen Auswechselspieler.“ Läuferische und kämpferische Defizite waren dem Kirchhellener Team nicht anzumerken, ganz im Gegenteil. RWO war vielleicht das fußballerisch bessere Team, doch in Engagement und Aufmerksamkeit waren sie mindestens ebenbürtig.

Lob von RWO-Coach Maik Reidermann

Nicht nur Prien lobte vor allem das schnelle Umschaltspiel. „Das hat der Gegner gut gemacht, Kompliment“, gratulierte RWO-Coach Maik Reidermann den VfB-Kickern zu einer starken Leistung. Die waren nach nur zwei Minuten durch Luca Krickhan in Führung gegangen, nach einem sehenswerten Angriff über die linke Seite. Durch einen umstrittenen Freistoß erzielte RWO das 1:1 (4.). In der Folge waren die Kirchhellener zu weit weg von ihren Leuten.

Erst nach drei weiteren Gegentoren kämpften sie sich ins Spiel zurück und kamen zum verdienten 2:4 durch Lasse Strotmann. Auch drei RWO-Treffer nach dem Seitenwechsel warfen Kirchhellen nicht aus der Bahn. Nach einem Oberhausener Eigentor und dem 4:7 von Nael Kotzur waren sie wieder dran.

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