Fußball Kreisliga A

VfB Kirchhellen besiegt den BV Rentfort II 6:0

Kirchhellens Max Bertlich (am Ball) traf gegen den BV Rentfort zum zwischenzeitlichen 4:0.

Foto: Thomas Gödde

Kirchhellens Max Bertlich (am Ball) traf gegen den BV Rentfort zum zwischenzeitlichen 4:0. Foto: Thomas Gödde

Kirchhellen.   In einem einseitigen Spiel beißen sich die Kirchhellener lange die Zähne am Beton der Rentforter aus.

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Einen glanzlosen 6:0-Heimerfolg verbuchte der VfB Kirchhellen auf dem Kunstrasenplatz an der Löwenfeldstraße gegen die Reserve des BV Rentfort.

Es war eine von Beginn an einseitige Partie, die die Herzen der Zuschauer bei unangenehmen äußeren Bedingungen aber nicht zu erwärmen vermochte. Die Gäste aus Rentfort rührten Beton an: einer Fünferkette in der Abwehr folgte eine Viererkette im Mittelfeld. Der einzige Stürmer der Gäste lief die Spieler des VfB Kirchhellen als erster seines Teams ganze zehn Meter vor der Mittellinie an. Dementsprechend eng gestaltete sich das Spielgeschehen tief in der Rentforter Hälfte. Und der VfB fand kaum Lösungen, den Abwehrriegel zu knacken. Es fehlte an Tempo, an Kreativität und dem Drang, bis zu den Grundlinien vorzustoßen und die Bälle in den Rückraum zu flanken.

Luca Kleine-Wieskamp trifft zum 1:0

So musste in der elften Spielminute ein grober Schnitzer eines Rentforters her. Im Strafraum verfehlte der Abwehrspieler eine harmlose Hereingabe der Kirchhellener, Luca Kleine-Wieskamp war zur Stelle und besorgte humorlos das 1:0 für den Gastgeber. Da sich die Gladbecker in der Folge weiterhin nur darauf beschränkten, kein weiteres Gegentor zu kassieren, änderte sich nichts am Spielgeschehen. In der 42. Spielminute schließlich aber trauten sich auch die Gladbecker in Kirchhellens Hälfte und erkämpften sich einen Eckball. Schon allein diese Tatsache mochte den geneigten Zuschauer verwundern. Als dann die Hereingabe auch noch auf dem Kopf eines Rentforters landete und dieser den Ball Richtung Tor beförderte, musste der bis dahin arbeitslose VfB-Innenverteidiger Max Bertlich in allerhöchster Not auf der Linie - ebenfalls per Kopf - klären.

Im Gegenzug nach der Großchance der Gladbecker produzierte die Maslon-Elf den ersten konstruktiven Angriff der Partie. Chris Isaias kam auf der linken Außenbahn bis zur Grundlinie durch, flankte in den Rückraum und der am Elfmeterpunkt postierte Marc Baßenhoff beförderte den Ball an den Pfosten. Die 45. Minute brachte dann die Vorentscheidung: Jan Mettler flankte mal wieder aus dem Halbfeld, Rentforts Schlussmann unterschätzte seine Hereingabe und Torjäger Dominik Selm war per Kopf zur Stelle.

In der Schlussphase läuft es besser

Als die Kirchhellener dann endlich nach guten 20 Minuten aus der eigens verlängerten Halbzeitpause auf den Platz kamen und die Partie wieder angepfiffen wurde, bot sich den Zuschauern weiterhin das Bild aus Halbzeit eins. Mit einem winzigen Unterschied: je länger die Partie andauerte, desto mehr gefährliche Situationen konnte der VfB kreieren. Folgerichtig gelangen den Blau-Weißen in Durchgang zwei noch vier weitere Treffer. Nach einer Ecke für den VfB in der 54. Minute stolperte ein Rentforter Verteidiger den Ball eigenmächtig ins eigene Tor. Nach einer weiteren Ecke vollendete Max Bertlich per Kopf zum 4:0 (70.). Als dann beim BVR die Luft endgültig raus war, trafen kurz vor Ende noch Dominik Selm (88.) und Stefan Kahnert (90.) zum letztendlich verdienten, aber blassen 6:0 für den VfB. „Das war ordentlich, aber wir können es noch besser“, war auch VfB-Trainer Bartosz Maslon nach Spielschluss nicht vollends zufrieden.

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