Fußball Bezirksliga

VfB Bottrop versenkt den SC Buschhausen

Die Mittelfeldakteure des VfB Bottrop Devin Müller (m.) und Nico Andreadakis (r.) zeigten in Durchgang zwei ihr ganzes Können gegen Buschhausen.

Foto: Heinrich Jung

Die Mittelfeldakteure des VfB Bottrop Devin Müller (m.) und Nico Andreadakis (r.) zeigten in Durchgang zwei ihr ganzes Können gegen Buschhausen.

Bottrop.   VfB Bottrop setzt sich nach starker zweiter Halbzeit souverän mit 7:1 gegen den SC Buschhausen durch. Amrullah Bayhoca trifft vierfach.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Am 28. Bezirksligaspieltag setzte sich der VfB Bottrop nach beeindruckender Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 7:1 (2:1) gegen Schlusslicht SC 1912 Buschhausen durch.

Als am Freitagabend am Kunstrasenplatz im Jahnstadion die Flutlichter angingen, traten einige Lampen der Lichtanlage in der linken Spielhälfte ihren Dienst nicht an. So erging es auch einigen Akteuren des VfB auf dem Spielfeld. Die Ata-Schützlinge versuchten, ihr Glück zu erzwingen und blieben immer wieder in der Buschhausener Verteidigung stecken. Zudem hatten die Bottroper sichtbare Schwierigkeiten in der Ballrückeroberung. „Wir waren in der ersten Halbzeit zu ungeduldig und hin und wieder undiszipliniert in der Rückwärtsbewegung“, befand auch Mevlüt Ata nach Spielschluss.

Trotz alledem führte der Tabellensiebte zur Halbzeit mit 2:1. Der im kommenden Sommer zu Arminia Klosterhardt wechselnde Amrullah Bayhoca brachte seine Farben mit einem satten Schuss aus 14 Metern bereits in der fünften Minute in Führung. Doch der Ausgleich für die Oberhausener ließ lediglich bis zur 17. Minute auf sich warten. Nach einer Unaufmerksamkeit des zentralen Akteurs der Bottroper Dreierkette, Besir Muga, nahm Buschhausens Timo Hendel die Einladung an und traf zum 1:1. Nach dem Ausgleich verlor der VfB den Ball häufig leichtfertig im Vorwärtsgang und der Tabellenletzte konterte gefährlich. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde der VfB wieder zwingender. Nico Andreadakis passte auf Kevin Wagener und dieser vollendete per „Picke“ zum 2:1.

Aus der Kabine kommend stockte der VfB-Motor noch immer. Erst als alle Lampen an den Fluchtlichtmasten der linken Spielhälfte in der 55. Minute ansprangen, ging auch den VfB-Spielern sprichwörtlich ein Licht auf. Von da an kannte das Spiel nur eine Fahrtrichtung - und die führte ausschließlich auf das Gehäuse von Gästekeeper Justin Neumann. Amrullah Bayhoca erhöhte in der 59. Minute mittlerweile verdient zum 3:1. Der VfB lehnte sich danach jedoch nicht zurück und drängte druckvoll auf weitere Treffer, die nicht lange auf sich warten ließen. Erneut war es Bayhoca, der nach einer Wagener-Ecke zum 4:1 traf. Das 5:1 besorgte der eingewechselte Pierre Weyerhorst in der 75. Minute. Mit dem 6:1 (81.) markierte Amrullah Bayhoca seinen vierten Treffer am Abend. Den 7:1-Schlusspunkt (88.) setzte Marcel Dibowski. „Erste Halbzeit nicht gut, zweite Halbzeit sehr gut“, fiel das treffende Fazit von Mevlüt Ata nach der Partie aus.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik