Fußball Bezirksliga

VfB Bottrop lässt gegen Arminia Klosterhardt Sieg liegen

Marvin Paßing von Arminia Klosterhardt im Zweikampf mit Danny-Marko Steinmetz vom VfB Bottrop.

Marvin Paßing von Arminia Klosterhardt im Zweikampf mit Danny-Marko Steinmetz vom VfB Bottrop.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Ein nicht gegebener Elfmeter, eine nicht geahndete Tätlichkeit: Der VfB Bottrop war im Duell mit Arminia Klosterhardt die bessere Mannschaft.

Tore gab es im Rund des Jahnstadions an diesem Spieltag nicht zu bestaunen. Und das, obwohl sich der VfB Bottrop und Arminia Klosterhardt im Spitzenspiel der Bezirksliga begegneten. 0:0 hieß es am Ende zwischen dem gastgebenden Tabellensechsten und dem Zweitplatzierten aus Oberhausen - ein Resultat, was insbesondere die Bottroper eigentlich zufrieden stimmen dürfte. Eigentlich. Denn angesichts des Spielverlaufs wäre für die Schwarz-Weißen gegen Arminia noch viel mehr drin gewesen. Auch VfB-Coach Patrick Wojwod erkannte im 0:0 viel Gesprächsstoff.

„Einfach bitter, was hier gelaufen ist“, äußerte sich Wojwod nach dem Abpfiff. Damit deutete der Bottroper Coach einerseits auf die mangelhafte Chancenverwertung seiner Schützlinge hin, die sich zwar einige hochkarätige Torchancen erspielten, jedoch keine dieser Gelegenheiten zum heißersehnten Torerfolg nutzten. Allerdings übte Wojwod auch deutliche Kritik am Unparteiischen, der mit strittigen Entscheidungen Diskussionen auf und neben dem Platz loslöste.

Schiedsrichter bringt Patrick Wojwod auf die Palme

„Ein nicht gegebener Elfmeter, eine nicht geahndete Tätlichkeit“, zählte Wojwod auf, „ich will das Endergebnis nicht nur an diesen Situationen festmachen. Es hätte für uns aber auch anders laufen können.“ Spätestens nach 85 gespielten Minuten hatte Wojwod am Spielfeldrand endgültig den Kaffee auf, als er nach einem Zweikampf im Mittelfeld eine Tätlichkeit eines Oberhausener Spielers erkannt haben wollte, welcher unerlaubt den Ellbogen einsetzte - die lautstarken Beschwerden wurden durch den Schiedsrichter jedoch lediglich mit der Gelben Karte gegen Wojwod bedacht. „Spielerisch waren wir besser. Ein gutes Spiel des ganzen Teams.“

Lediglich die Anfangsminuten gehörten den Gästen der Arminia. So wurde VfB-Keeper Joel-Andre Frenzel zunächst mit Distanzschüssen geprüft. Mit zunehmender Spieldauer hatte die Bottroper Defensive die Angriffsriege der Oberhausener, zu welcher altbekannte Spieler wie Pascal Pfeifer oder Samet Kanoglu zählen, aber immer besser im Griff. Dazu entfaltete die Wojwod-Elf zunehmend besser ihre eigene Offensivstärke. Schon nach einer Viertelstunde hatte Danny Steinmetz die Führung auf dem Fuß, lediglich die Latte stand dem 1:0 für den VfB im Weg. Auch Marcel Brenne (24.) sowie der erneut starke Gino Pöschl (43.) verbuchten gute Gelegenheiten.

VfB bleibt den Arminen überlegen

Die Feldüberlegenheit der Gastgeber hatte auch nach dem Seitenwechsel weiter Bestand, einzig ein - wohl nicht unverdienter - Torerfolg blieb weiterhin aus. Dies hatten die Arminen insbesondere Schlussmann Kai Hanysek zu verdanken, der in der Schlussphase weitere Großchancen von Steinmetz (80.) und Pöschl (84.) entschärfte. Nur vereinzelt kam Klosterhardt in Durchgang zwei noch gefährlich vor das Bottroper Tor, zwingende Torabschlüsse der Gäste waren nicht zu verzeichnen. Wojwod: „Mit der gezeigten Leistung und dem Spielverlauf können wir eigentlich wirklich zufrieden sein.“ Eigentlich.

Tabelle: Bezirksliga

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