Fussball Bezirksliga

VfB Bottrop baut gegen Klosterhardt auf die eigene Stärke

Im Höhenflug: Sercan Istek und der VfB Bottrop sind aktuell richtig gut drauf.

Im Höhenflug: Sercan Istek und der VfB Bottrop sind aktuell richtig gut drauf.

Foto: Andreas Hofmann / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Das Selbstvertrauen ist beim VfB Bottrop vor dem Lokalduell mit Arminia Klosterhardt groß. Schlechten Nachrichten gibt es für den FC Bottrop.

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Im Zeichen des Lokalduells zwischen dem VfB Bottrop und Landesliga-Absteiger Arminia Klosterhardt steht der 16. Spieltag. Die Wojwod-Elf ist nach den erfolgreichen letzten Wochen voller Tatendrang und empfängt den Tabellenzweiten mit breiter Brust. Fortuna und FC Bottrop bekommen es dagegen mit zwei Essener Teams auf Talfahrt zu tun.

VfB Bottrop – DJK Arminia Klosterhardt

Im Jahnstadion herrscht dieser Tage weit verbreitet gute Stimmung. Hierzu liefern die Fußballer vom VfB Bottrop aktuell allen Grund: Die Schwarz-Weißen zeigten in ihren letzten Ligapartien starke Leistungen und krönten die ansteigende Form am Donnerstagabend auch mit einem Sieg im Kreispokal, der dem VfB den Sprung ins Viertelfinale ermöglicht hat.

„Es ist zu erkennen, wozu die Jungs spielerisch in der Lage sind, wenn man die Mannschaft einfach mal in Ruhe machen und sich entwickeln lässt“, äußerte sich Wojwod jüngst zum deutlich erkennbaren Entwicklungsprozess seiner Schützlinge. Es verwundert daher nicht weiter, dass der VfB nun auch zum Spitzenspiel mit viel Selbstvertrauen und einer breiten Brust antritt.

Landesliga-Absteiger hat sich stabilisiert

Für die Wojwod-Elf steht im heimischen Jahnstadion am Sonntag (15.15 Uhr) das Lokalduell mit Arminia Klosterhardt auf dem Plan. Der langjährige Landesligist aus Oberhausen musste im Sommer den bitteren Gang in die Bezirksliga antreten, in dieser befindet sich die Arminia als Zweitplatzierter aber mittlerweile wieder auf einem guten Weg. „Ein starker Gegner“, weiß auch Wojwod.

Die Gäste aus der Nachbarstadt mussten bisweilen erst eine einzige Niederlage hinnehmen und liegen in der Tabelle neun Zähler vor dem VfB. Doch trotz der deutlich positiven Zwischenbilanz des Kontrahenten gibt sich Wojwod vor dem Spitzenduell kämpferisch: „Auch diese 90 Minuten müssen erst gespielt werden. Wir wollen es Arminia schwer machen und den Schwung aus den letzten Partien mitnehmen.“

Kontakt zur Spitzengruppe ist möglich

So rechnen sich die Bottroper durchaus Siegchancen aus. Grund dazu haben die Hausherren allemal, nachdem es für den VfB jüngst spielerisch immer besser lief und neben der sattelfest wirkenden Abwehr auch die Offensivriege zunehmend stärker wurde. Zudem haben die Bottroper im Duell mit Arminia, welches einem Lokalderby gleichgestellt ist, nicht viel zu verlieren: Noch vor Wochen schien der Kontakt zur Spitzengruppe der Liga reine Utopie. Doch mit einem Heimerfolg könnten Wojwod und sein Team den Rückstand zum Gegner auf sechs Punkte schrumpfen lassen.

Fortuna Bottrop – DJK SF Katernberg

Es geht doch! Zwischen den Ligaspielen gegen die Essener Klubs Vogelheimer SV und Sportfreunde Katernberg trat das Bezirksligateam SV Fortuna im Pokal den Beweis an, dass es momentan in der Lage ist, ein Spiel zu dominieren und zu gewinnen. Ausgerechnet bei den Sportfreunden Königshardt, die vor zwei Wochen den Rheinbaben-Kickern eine 0:4-Heimniederlage verpasst hatten, qualifizierten sich die Bottroper für die Runde der letzten Acht im Kreispokal.

Die Viertelfinalbegegnung gegen den SC 1920 Oberhausen, übrigens die Endspielpaarung der Vorsaison, wird im März stattfinden. Bis dahin sind in der Meisterschaft noch einige Aufgaben zu absolvieren. Fortunas Übungsleiter will nun sehen, dass seine Mannschaft nicht den Kick eines K.o.-Spiels zur Motivation benötigt, sondern auch den Alltag in der Liga meistert.

Stempel muss die Innenverteidigung erneut umbauen

Sebastian Stempel, der das Mittwochspiel aus beruflichen Gründen nicht verfolgen konnte, hat nach dem Abpfiff mit seinem Stellvertreter Niko Andreadakis telefoniert. „Die Einstellung stimmte. Daran werden sich die Spieler gegen Katernberg messen lassen müssen“, fordert er einen Heimsieg als positiven Abschluss der englischen Woche ein. „Zwar werden wir erneut die Innenverteidigung umstellen. Es fehlt Norman Hassenrück und Jason Elbert geht zurück in die Reserve. Aber die Sperren sind abgesessen, die Personallage ist also entspannter als in den vergangenen Wochen.“

Der Aufsteiger und Tabellenzwölfte Katernberg hat fast zehn Tore mehr geschossen als die Fortuna, aber auch zwölf Treffer mehr kassiert. „Ich gehe nicht davon aus, dass sie was mit dem Abstieg zu tun haben werden. Sie haben sich mit Oberligaspielern verstärkt und schon einige gute Ergebnisse erzielt.“ Der letzte Auftritt gehört allerdings nicht dazu. 2:6 verloren die Sportfreunde beim VfB Bottrop. Wenn es nach den Fortunen geht, soll Bottrop ein unangenehmes Pflaster für die Essener bleiben.

Tusem Essen – FC Bottrop

Nach den erfolgreichen letzten Wochen hat die Stimmung in Welheim in dieser Woche einen Knick bekommen. Der Grund: Die Ligapleite mit einem halben Dutzend Gegentreffern beim SC 20 sowie das Pokalaus an der Schleuse gegen A-Ligist SuS 21 Oberhausen.

Grade die 120 Minuten auf Asche forderten zudem einen körperlichen Tribut, denn neben Baris Cömez plagen sich auch die Schlüsselspieler Oktay Cin und Ahmet Büyüköztürk mit Beschwerden. Im Vergleich zu Mehmet Can Ekelik geht es dem Trio allerdings gut: Der 20-Jährige riss sich beim SC 20 das Kreuzband und fällt lange aus.

Auf der Essener Margarethenhöhe möchte der Aufsteiger jetzt wieder positive Nachrichten schreiben. „Wir tun alles, um ein gutes Ergebnis zu holen“, verspricht Trainer Mevlüt Ata bei in der Tabelle abgerutschten Gastgebern.

Die Nachlese zum Kreispokal:

Kilic-Dreierpack bringt Rhenania Bottrop ins Viertelfinale
Fortuna Bottrop setzt im Kreispokal ein Ausrufezeichen

FC Bottrop bricht an der Schleuse in der Verlängerung ein
VfB Bottrop bringt seine Schäfchen ins Trockene

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