Tischtennis

TTC Bottrop 47: Eckmann zieht dem Cowboy die Stiefel aus

Marcel Eckmann holte in Duisburg einen von zwei Ehrenpunkten für den TTC Bottrop 47.

Marcel Eckmann holte in Duisburg einen von zwei Ehrenpunkten für den TTC Bottrop 47.

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Duisburg.  Gegen die Spvgg. Meiderich gab es für den TTC Bottrop 47 reichlich Hafer. Beim 2:9 gegen den Aufstiegsfavoriten gab es aber auch Lichtblicke.

Dass die Spvgg. Meiderich in dieser Saison ein gehöriges Wörtchen im Kampf um den NRW-Liga-Aufstieg mitsprechen wird, ist der Konkurrenz bewusst. Die Spielstärke der Duisburger bekam am Samstag auch der TTC Bottrop 47 zu spüren, der trotz der klaren 2:9-Niederlage zu Achtungserfolgen kam.

Die Meidericher machen aus ihren Ambitionen kein Geheimnis, das Team will nach oben. Dabei können die Duisburger auf eine Reihe von Topspielern zurückgreifen. Im Kader stehen mit dem Polen Andrzej Borkowski und den US-Amerikanern Aziz und Kai Zarebin drei für die Verbandsliga eher ungewöhnliche Topspieler. Die beiden Zarebin-Brüder sind erst 13 und 15 Jahre alt, gehören aber schon dem Nationalkader der USA an und trainieren in diesem Jahr im Leistungszentrum in München. Für die Spiele der Meidericher setzen sie sich bei Bedarf in den Zug, um dann Stunden später an der Platte zu stehen.

Marcel Eckmann setzt sich gegen US-Amerikaner durch

Dass die Youngster noch viel lernen müssen, zeigte auch das Spiel gegen den TTC Bottrop 47. So setzte sich Marcel Eckmann gegen Kai Zarebin deutlich in drei Sätzen durch. Den zweiten Bottroper Sieg erspielte Matthias Langer, der sich in drei Sätzen gegen Patrick Reinhardt behauptete.

Pech hatte Christopher Riedel an der Seite von Dennis Schutin im Doppel. Die beiden Bottroper glichen nach 0:2-Satzrückstand gegen Meiderichs Top-Duo Andrzej Borkowski und Kai Zarebin aus, erspielten sich eine 4:0-Führung im Entscheidungssatz, verloren dann aber noch. Mehr als diese kleinen Achtungserfolge waren an diesem Tag für den TTC nicht drin. „Meiderich hat eine außergewöhnlich starke Mannschaft und ist in dieser Aufstellung sicher nicht unsere Kragenweite“, relativierte Bottrops Kapitän Christopher Riedel.

Weh tat die Niederlage dennoch. „Wir sind nach zwei Spielen eigentlich im Soll, aber unsere Konkurrenz hat schon ordentlich gepunktet. Wir werden uns in den kommenden Wochen steigern müssen“, so Riedel, der dem nächsten Spiel mit Spannung entgegenblickt. Am 22. September empfangen die 47er den Überraschungsspitzenreiter Olympia Bottrop. Riedel: „Wir wollen natürlich gewinnen, gehen aber sicher als Außenseiter ins Spiel.“

Tabelle: Verbandsliga

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