Tischtennis Verbandsliga Frauen

TSSV Bottrop ist noch in der Findungsphase

Britta Fuchs sammelte für den TSSV Bottrop in Kleve zwei Punkte ein, den Gesamtsieg verpasste der Gast trotzdem knapp.

Foto: Robin Droste

Britta Fuchs sammelte für den TSSV Bottrop in Kleve zwei Punkte ein, den Gesamtsieg verpasste der Gast trotzdem knapp. Foto: Robin Droste

Bottrop.   Zum Verbandsliga-Start verlieren die Frauen des TSSV Bottrop in Kleve mit 6:8. Nummer eins bleibt ohne Einzel-Erfolg.

Eine Woche nach den Männern schwingen auch die Frauen wieder die Tischtennisschläger. Der TSSV Bottrop befindet sich nach dem freiwilligen NRW-Liga-Abstieg noch in der Findungsphase, beim bitteren 6:8 am Samstagabend gegen den TTVg WRW Kleve III erwischte ausgerechnet Bottrops Beste einen rabenschwarzen Tag.

Nach dem Wegbrechen von Leistungsträgerinnen wie Mechthild Knees (Karriereende) oder Isa Staniaszek (Pause) stellte sich Bottrops Flaggschiff in Sachen Frauen-Tischtennis eine Liga tiefer neu auf - und formte aus NRW- und Bezirksliga-Spielerinnen eine Einheit. Die hätte in Kleve fast für eine Überraschung gesorgt, die Pleite brachte die verhinderte Heike Paskuda deshalb nicht aus der Fassung. „Kleve haben Einige für die Spitzengruppe auf dem Zettel, dafür hat unser Team eine starke und geschlossene Leistung gezeigt“, freute sich die Kapitänin über den ersten Auftritt.

Sogar ein Sieg war lange nicht unrealistisch, aber ausgerechnet bei Bottrops Konstante Marina Meyer lief an diesem Abend nichts zusammen. „Normalerweise ist sie unsere stärkste Spielerin und Punktelieferantin“, bemerkte Vorsitzender Andreas Bortz und machte auf den Trainingsrückstand der Nummer eins aufmerksam. Im Doppel an der Seite von Melanie Lange konnte Meyer das noch kaschieren und setzte sich nach 1:2-Rückstand im finalen Durchgang durch. In den Einzeln jedoch spielte die Bottroperin dann außer Form und holte in drei Partien nur einen Satz.

Mut für die nächsten Begegnungen machten die Auftritte der Teamkolleginnen. Britta Fuchs sammelte ebenso zwei Punkte ein - unter anderem gegen das Spitzenbrett des Gegners - wie Liga-Neuling Sabine Maciejewski.

Dazu gewann Melanie Langer einfach, in einer sehenswerten Partie rang sie Kleves Nummer eins nach Rückstand noch 3:2 nieder. Andreas Bortz sieht deshalb keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, das Potenzial sei vorhanden: „Das wird sich einspielen, dann werden die Mädels die nötigen Punkte auch wieder holen.“ Vielleicht schon beim Post SV Kamp-Lintfort, durch eine Spielverlegung erst am 1. Oktober der nächste Kontrahent. Genug Zeit also, um Rückstände aufzuholen und weiter zusammen zu wachsen.

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