Handball Bezirksliga

TSG startet mit einer Niederlage

Philipp Klemin und die TSG Kirchhellen unterlagen zum Jahresauftakt der DJK Styrum II.

Philipp Klemin und die TSG Kirchhellen unterlagen zum Jahresauftakt der DJK Styrum II.

Foto: Michael Korte

Die TSG Kirchhellen startete bereits am Mittwochabend mit dem ersten Pflichtspiel nach der Winterpause ins Jahr 2017. Doch der Auftakt hielt für den Aufsteiger kaum positive Erkenntnisse parat: In der Bezirksliga kassierte die Mannschaft von der Loewenfeldstraße nach zuvor acht Spielen ohne Niederlage einen Rückschlag. Die TSG unterlag der Reservemannschaft der DJK Styrum mit 25:28 (15:15).

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Die TSG Kirchhellen startete bereits am Mittwochabend mit dem ersten Pflichtspiel nach der Winterpause ins Jahr 2017. Doch der Auftakt hielt für den Aufsteiger kaum positive Erkenntnisse parat: In der Bezirksliga kassierte die Mannschaft von der Loewenfeldstraße nach zuvor acht Spielen ohne Niederlage einen Rückschlag. Die TSG unterlag der Reservemannschaft der DJK Styrum mit 25:28 (15:15).

Eigentlich sollte die Partie gegen die Gäste aus Mülheim bereits im Dezember stattfinden. Allerdings machte ein personeller Engpass den Kirchhellenern zu schaffen, so dass sich beide Mannschaften auf eine Spielverlegung einigten. Am Mittwochabend wurde das Duell nun endlich nachgeholt – jedoch ließ die Zawadzki-Sieben phasenweise jene Aspekte deutlich vermissen, die sie vor der Jahreswende noch so stark machten. „Wir haben leider keine gute Leistung gezeigt“, resümierte der TSG-Coach nach Spielende, „der eine oder andere Ausfall, den wir auch jetzt wieder verkraften mussten, macht sich schon bemerkbar. Aber das soll und darf keine Ausrede sein. Vor allem in der Abwehr sahen wir nicht gut aus.“

Noch keine sechzig Sekunden waren absolviert, da drängte sich bereits der Eindruck auf, dass die Kirchhellener an diesem Tag vor einer kniffeligen Aufgabe stehen sollten. Die Gäste aus Styrum gingen schnell mit 3:1 in Führung. Allerdings ließen sich die Mülheimer ebenso zu einigen Fehlern hinreißen wie auch die in schwarz-orange spielenden Kirchhellener, die in den ersten Spielminuten zu nervös wirkten. Zwar gelang es den Bottropern nach elf Minuten, erstmals mit 6:5 selbst in Führung zu gehen – doch beim Stande von 7:7 hatte Zawadzki nach nur zwölf Minuten genug gesehen. Der TSG-Coach machte von seiner Auszeit Gebrauch und richtete sein Team taktisch neu aus. „Mit der Zeit wurden wir im Angriff besser, allerdings haben wir in der Defensive zu viele Schwachstellen offenbart“, so Zawadzki.

Doch auch die einminütige Pause änderte kaum etwas. Auf dem Parkett der Sporthalle an der Gustav-Ohm-Straße lieferten sich beide Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch, ohne spielerisch zu glänzen. So stand nach 30 Minuten ein 15:15, welches zumindest alle Optionen offen ließ. Nach dem Seitenwechsel erwischten dann die Hausherren den vermeintlich besseren Start, als sie schnell auf 17:15 erhöhten. „Zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass wir auf die richtige Spur eingebogen wären. Eigentlich hatten wir den Gegner da, wo wir ihn haben wollten. Aber wir haben es versäumt, weitere Treffer nachzulegen“, äußerte sich Zawadzki. Und so fanden die Gäste schnell ins Spielgeschehen zurück, gingen ihrerseits in Führung und zogen den Kirchhellenern in der Schlussphase endgültig den Zahn.

Neben der eigenen Spielschwäche kritisierte Zawadzki nach dem Abpfiff auch die Leistung des Unparteiischen-Gespanns, welches einige umstrittene Entscheidungen fällte. „Die Schiedsrichter sind nicht alleine schuld am Ergebnis. Allerdings haben sie in wichtigen Szenen fragwürdig gepfiffen, wodurch uns das Leben zusätzlich erschwert wurde.“ Mit der Niederlage wollen sich die Kirchhellener aber nicht lange beschäftigen. „Wir stehen tabellarisch immer noch hervorragend da. Nun wollen wir die Köpfe schnell frei kriegen und am Sonntag in eigener Halle wieder überzeugen.“ Dann gastiert um 16.30 Uhr TB Oberhausen an der Loewenfeldstraße.

Tore TSG Kirchhellen: Klemin (8), Bellendorf (6), Biggemann, Jahnknecht (je 3), Heckeley, Adams (je 2), Thimm (1).

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