Handball Bezirksliga

TSG Kirchhellen setzt die schwarze Serie fort

Florian Janknecht und die TSG Kirchhellen bleiben in der Bezirksliga weiter ohne Punktgewinn.

Florian Janknecht und die TSG Kirchhellen bleiben in der Bezirksliga weiter ohne Punktgewinn.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Die TSG Kirchhellen verliert auch das achte Ligaspiel. Bei der 15:29-Pleite gegen den HSV Dümpten zeigt die Mannschaft zwei Gesichter.

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Für die Handballer der TSG Kirchhellen will es in dieser Saison einfach nicht laufen. Der Bezirksligist musste sich auch im achten Ligaspiel geschlagen geben, ausgerechnet in der richtungsweisenden Auswärtspartie beim HSV Dümpten II erwischte die TSG einmal mehr einen gebrauchten Tag und kassierte eine überdeutliche 15:29-Pleite.

„Wir hatten uns so viel vorgenommen“, gab Kirchhellens Trainer Michael Zawadzki im Anschluss sichtlich enttäuscht zu, „am Ende blieben wir hinter unseren Erwartungen zurück.“ Für die TSG hätte das Gastspiel bei der HSV-Reserve dem bisherigen Negativlauf zum Trotz zu einem Schlüsselerlebnis werden können: Dümpten zählt zu den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

TSG Kirchhellen setzt auf drei Linkshänder

„Entsprechend motiviert sind wir auch angetreten, zumal wir den ersten Punkt in der Vorwoche nur um ein einziges Tor verpasst hatten“, so Zawadzki. Unter anderem konnte die TSG in Mülheim auf drei Linkshänder bauen und so für Abwechslung und eine taktische Neuausrichtung sorgen. Zawadzki: „Es schien zunächst auch so, als würde unser Plan aufgehen.“ Die Kirchhellener starteten verheißungsvoll und legten eine insgesamt gute erste Halbzeit hin – lediglich der Torabschluss gestaltete sich ausbaufähig. Zu oft scheiterte die TSG am Aluminium.

„Für den zweiten Durchgang hatten wir uns dann vorgenommen, das Tempo zu erhöhen und die klaren Chancen zu verwerten.“ Doch es blieb bei der Theorie. Vielmehr übernahm Dümpten das Zepter und überrumpelte die TSG förmlich. „Unser Gegner war hochmotiviert. Wir dagegen waren viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt“, gab Zawadzki an. In der Folge geriet das Tabellenschlusslicht immer deutlicher in Rückstand, dieser war schließlich nicht mehr wett zu machen.

Zwei Wochen Zeit, um die Köpfe wieder frei zu kriegen

Zawadzki: „Das war Abstiegskampf pur, leider mit dem bitteren Ende für uns. Uns bleiben nun knappe zwei Wochen, um die Köpfe wieder frei zu kriegen und den Fokus auf das nächste Meisterschaftsspiel zu legen.“Für die Kirchhellener wird ein erster Ligaerfolg mit jedem weiteren Spieltag immer notwendiger, um für Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt sorgen zu können. Das rettende Ufer liegt für die weiterhin punktlose TSG mittlerweile fünf Zähler entfernt.

Tabelle: Bezirksliga

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