SV Fortuna setzt die Serie fort

Die Umstellungen gegenüber der Stammformation der vergangenen Wochen haben dem SV Fortuna nicht geschadet - 5:2 (3:1) endete das Kräftemessen mit dem Verfolger SC Bocholt 26 aus Sicht der Bottroper, die damit ihre Serie ungeschlagener Spiele noch beeindruckender gestalten konnten. Sie vergrößerten den Vorsprung auf den SC 26 auf sechs Punkte, auch die Distanz auf die Abstiegs- bzw. Relegationsplätze ist noch einmal größer geworden. Schon vor der Begegnung war das Thema Kampf um den Klassenerhalt auf Rheinbaben abgehakt worden, jetzt schauen die Fortunen in der Tabelle nach oben. Schließlich soll die Aufmerksamkeit bis zum Saisonende hochgehalten werden.

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Die Umstellungen gegenüber der Stammformation der vergangenen Wochen haben dem SV Fortuna nicht geschadet - 5:2 (3:1) endete das Kräftemessen mit dem Verfolger SC Bocholt 26 aus Sicht der Bottroper, die damit ihre Serie ungeschlagener Spiele noch beeindruckender gestalten konnten. Sie vergrößerten den Vorsprung auf den SC 26 auf sechs Punkte, auch die Distanz auf die Abstiegs- bzw. Relegationsplätze ist noch einmal größer geworden. Schon vor der Begegnung war das Thema Kampf um den Klassenerhalt auf Rheinbaben abgehakt worden, jetzt schauen die Fortunen in der Tabelle nach oben. Schließlich soll die Aufmerksamkeit bis zum Saisonende hochgehalten werden.

„Wir wollen diesen Weg weitergehen“, erklärte Marco Hoffmann. „Der VfB Bottrop und auch Adler Osterfeld sind nur zwei Punkte vor.“ Die SpVgg. Sterkrade 06 / 07 - und damit Platz fünf - ist ebenfalls in Reichweite. „Für uns könnte diese Bezirksliga-Saison zur besten aller Zeiten werden“, ergänzte der Fortunentrainer. Der war vor allem sehr zufrieden damit, wie die Mannschaft die Rotation verkraftete. Benedikt Kracke, Christopher Horstmann, Volkan Sahin, Norman Hassenrück und Dominic Licata wussten zu überzeugen, Hassenrück, Licata und Sahin trugen sich sogar in die Torschützenliste ein, ebenso wie der später eingewechselte Anel Mlinarevic.

Zunächst allerdings sah es nicht danach aus, als liefen die personellen Veränderungen reibungslos. Die Bocholter erwischten den besseren Start, die Fortuna bekam zu wenig Zugriff im Mittelfeld. Die Defensive um Hassenrück konnte die brenzligen Situationen im eigenen Strafraum aber entschärfen. Die erste Offensivaktion für die Hausherren hatte Kevin Miszczuk, dessen Distanzschuss blieb jedoch an Sahin hängen (10.). Als der Ball wenige Minuten später im Tor des SC landete, brachte Schiedsrichter Jaroslaw Sobisz die Gesänge des Fortunenanhangs schnell zum Verstummen. Wale Afees Arogundade, der den Torschuss von Kracke unhaltbar für Bocholts Keeper Philipp Juttner abgefälscht hatte, hatte im Abseits gestanden.

Arogundade ebnet den Weg

Trotz dieser Möglichkeiten blieb Fortunas Spielaufbau zäh und in der 26. Minute musste Licata einen Ball auf der eigenen Torlinie retten. Erst in der 32. Minute erfuhr das Spiel der Fortuna den „Brustlöser“. Arogundade zog beherzt aus gut 25 Metern ab und traf zum 1:0. Nun übernahmen die Fortunen auch bei den Spielanteilen die Führung, der SC 26 fand in der Folge kaum statt. Sahin war auf dem Weg zum 2:0, wurde aber unfair gestoppt. Den fälligen Freistoß hob Tim Strickerschmidt über die Mauer und Hassenrück verwertete die Vorlage erfolgreich (37.). Kracke erzielte das vermeintliche 3:0, doch wieder schüttelte Sobisz den Kopf: Er hatte den Ball zuvor im Aus gesehen (39.).

Bocholt nutzte einen leichtfertigen Ballverlust Fortunas zu einem Konter, Horstmann versuchte zu klären - aus Sicht des Unparteiischen mit unsportlichen Mitteln. Den Foulelfmeter verwandelte Bocholt sicher (41). Doch die Gastgeber ließen sich von beiden Rückschlägen nicht beirren: Keine Minute später stellte Licata den alten Abstand wieder her. Auch in der zweiten Halbzeit dominierte das Rheinbabenteam. Nach einem Strickerschmidt-Freistoß stand Sahin goldrichtig (55.). Danach spielte die Fortuna ihre Angriffe nicht mehr sauber zu Ende, und in der Schlussphase schlich sich noch Leichtsinn ein. Der SC 26 verkürzte auf 2:4 (84.). Lange mussten die Fortunen nicht bangen: Mlinarevic sorgte mit dem 5:2 für die endgültige Entscheidung (88.).

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