Volleyball Verbandsliga

SG Bottrop/Borbeck macht auch ohne Trainer alles richtig

Den ersten 3:0-Erfolg in ihrer kurzen Historie feierte die SG Bottrop/Borbeck – ausgerechnet im Derby gegen den TV Jahn Königshardt.

Den ersten 3:0-Erfolg in ihrer kurzen Historie feierte die SG Bottrop/Borbeck – ausgerechnet im Derby gegen den TV Jahn Königshardt.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Den ersten 3:0-Erfolg ihrer kurzen Historie feiert die SG Bottrop/Borbeck im Derby gegen Jahn Königshardt – der Trainer kündigt Konsequenzen an.

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„Poah, das weiß ich gar nicht.“ Der letzte 3:0-Erfolg der SG Bottrop/Borbeck bzw. dem Vorgänger VC 90 kommt Mandy Pickarski nicht mehr in den Sinn – umso größer war am vergangenen Samstag die Freude, endlich wieder zugeschlagen zu haben. Das Timing passte perfekt, denn zu Gast in der Dieter-Renz-Halle war zum Derby der TV Jahn Königshardt.

SG Bottrop/Borbeck setzt Entwicklung fort

Nach dem Abstieg aus der Oberliga brauchte die Spielgemeinschaft etwas, um sich in der neuen Klasse zu akklimatisieren. Einer klaren Klatsche folgte ein knapper Erfolg – die logische Entwicklung setzten die Bobos jetzt mit einem klaren Sieg fort. Und das ohne Trainer Florian Rieck.

Der ließ sich im Derby durch Carolin Zysk und Kapitänin Mandy Pickarski vertreten. Das Duo erlebte einen umkämpften ersten Durchgang, in dem sich die Gastgeberinnen viele kleine Fehler leisteten. Pickarski über das Vorgehen: „Wir wollten uns erstmal ran tasten, denn wir kannten Königshardt ja nicht. Wir haben dann gemerkt, dass es funktioniert.“

Der zweite Satz im Schnelldurchgang

Mit 25:22 ging der Satz auf das Konto der SG, die deutlich befreiter in Satz zwei startete. Die Abwehr kam auf Temperatur, die Aufschläge saßen und das Kombinationsspiel zog Königshardt den Zahn – über 11:3 setzte sich Bottrop/Borbeck mit 25:15 durch.

Bis Mitte des 3. Durchgangs behielten die Gastgeberinnen ihre Linie bei, bevor ein kleiner Einbruch folgte. Doch komplett aus der Hand gab das Team die Partie nicht, so wie es vergangene Saison immer wieder passiert war. Stattdessen entschied die Spielgemeinschaft mit den besseren Nerven das Kopf-an-Kopf-Rennen für sich (25:22).

Mandy Pickarski: „Leistung aufs Parkett gebracht“

„Wir haben unsere Leistung aufs Parkett gebracht und der Sieg war eigentlich nie gefährdet“, freute sich Pickarski über den ersten Dreier der neuen Verbandsliga-Saison. Trainer Florian Rieck kündigte dagegen mit einem Augenzwinkern an, der Halle für weitere Erfolge fern bleiben zu wollen. Die Kapitänin: „Wir wollten Florian in seiner Abwesenheit diesen Sieg schenken.“

Jetzt warten fast vier Wochen Pause auf die Bobos, bevor es am 10. November beim noch verlustpunktfreien Tabellenzweiten SC 99 Düsseldorf II weiter geht. „Die Tabelle werte ich noch nicht so extrem“, merkt Mandy Pickarski zu den Erfolgen des SC gegen Teams von unten an. „Schade nur, dass wir jetzt so lange Pause haben.“

Die Tabelle: Verbandsliga

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