Fußball Bezirksliga

SC Werden-Heidhausen bestraft Fahrlässigkeit des VfB Bottrop

Marcel Brenne erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich für den VfB Bottrop. In dieser Szene verzieht er knapp.

Marcel Brenne erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich für den VfB Bottrop. In dieser Szene verzieht er knapp.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Bottrop.Der VfB Bottrop hat am zwölften Spieltag einen erneuten Rückschlag hinnehmen müssten. Im Dauerregen unterlagen die Schwarz-Weißen auf eigenem Geläuf dem SC Werden-Heidhausen mit 1:2 (1:1) und mussten so bereits die sechste Saisonniederlage hinnehmen. Dabei hätten die Bottroper dieses Heimspiel eigentlich gar nicht verlieren dürfen - angesichts eines deutlichen Chancenübergewichts fällt die Pleite umso bitterer aus.

Werden schockt den VfB früh

„Warum sterben wir in Schönheit, statt die einfachen Bälle zu spielen“, kommentierte VfB-Trainer Patrick Wojwod die ersten Spielminuten seiner Elf. Die Hausherren hatten gegen Werden zunächst einen schweren Stand und fanden kaum in die Partie. Die Gäste bestraften die Passivität des VfB schnell: Zwei Großchancen ließ der SC zunächst noch liegen (5., 6.), nach zwölf Minuten sorgte Timo Orlic aber schließlich für die frühe und verdiente Gästeführung. Lediglich einer Einzelleistung von Stürmer Marcel Brenne war es zu verdanken, dass der VfB dennoch mit einem 1:1 in die Pausenkabine ging; Brenne ließ die Werdener Defensive nach einem Pass in die Spitze stehen, umkurvte auch SC-Schlussmann Malte Schempershofe und drückte das runde Leder über die Linie. Ansonsten schienen beide Offensivabteilungen in Halbzeit eins wie abgemeldet.

Der Treffer zum Ausgleich sollte an diesem Tag das einzige Erfolgserlebnis bleiben - und das, obwohl sich die Bottroper in ihrer Leistung nach dem Seitenwechsel deutlich steigerten. Trainer Patrick Wojwod schien die richtigen Worte in der Kabine gefunden zu haben, denn seine Schützlinge verbuchten in den zweiten 45 Minuten etliche Großchancen. Doch immer wieder stand Werdens Torhüter im Blickpunkt, mit etlichen Paraden brachte er die Hausherren schier zur Verzweiflung. „Wahnsinn“, kommentierten die Zuschauer an der Bande. Dass sich Fahrlässigkeit im Fußball rächt, wurde einmal mehr unter Beweis gestellt: Nach einem Eckball mussten die Bottroper um den stark aufgelegten Joel-Andre Frenzel das entscheidende 1:2 hinnehmen (61.).

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