Handball Verbandsliga

SC Bottrop startet gegen Korschenbroich II

In Schieflage: Julian van Kessel (Mitte) und der SC Bottrop stecken in akuter Abstiegsgefahr und warten auf den ersten Saisonsieg.

In Schieflage: Julian van Kessel (Mitte) und der SC Bottrop stecken in akuter Abstiegsgefahr und warten auf den ersten Saisonsieg.

Foto: Thomas Gödde

Bottrop.   Verbandsligist wartet weiter auf den ersten Zähler und hofft, den Kreis gegen Korschenbroich II zu durchbrechen.

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Mit einem Heimspiel startet die Verbandsligatruppe des SC Bottrop am Sonntag (11.30 Uhr) in die zweite Saisonhälfte. In der ersten Ligapartie des Jahres 2018 geht es für das Team von SC-Trainer Christian Beckers gegen die zweite Mannschaft des TV Korschenbroich.

Brisanter könnte sich der Meisterschaftsauftakt für den akut abstiegsbedrohten Aufsteiger nach der Winterpause kaum gestalten: Ohnehin sind die Bottroper, aktuell noch punktloses Schlusslicht, auf jeden möglichen Zähler angewiesen. Dazu entsprechen die Gäste, mit fünf Punkten Tabellenelfter, einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Die bisherige Hinrunde verlief für den SCB alles andere als zufriedenstellend: Alle zehn Meisterschaftsspiele gingen verloren, dazu stellte Heiko Seidel seinen Trainerposten beim SC nach über drei Jahren zur Verfügung – Beckers trat beim letztjährigen Landesligameister die Nachfolge an der Seitenlinie an. Dieser erkannte nach seiner Ankunft beim SC auch Positives und sprach etwa von einer „körperlich fitten und intakten Mannschaft.“ Allerdings stellt Beckers klar, dass die sportliche Situation für die Bottroper mittlerweile kaum mehr Optionen zulässt: „Es sind noch einige Partien zu spielen, aber wir müssen zusehen, dass wir endlich Punkte sammeln.“ Denn nach wie vor wird der Klassenerhalt in der Verbandsliga als großes Ziel deklariert – der sofortige Wiederabstieg soll mit aller Macht vermieden werden.

Schlüsselrolle für den Rückraum

Eine Schlüsselrolle könnte dabei dem Offensivspiel des SC und so insbesondere dem Rückraum der Bottroper zukommen: Nachdem sich der SCB vor allem im Angriff oft zu harmlos präsentierte, wird nun am eigenen Spielaufbau gefeilt. „Wir haben uns viel zu viele Fehlversuche geleistet“, so Beckers. Mehr als 30 verworfene Würfe zählte der Trainer alleine bei der 19:25-Heimpleite gegen Kaldenkirchen. „Das muss besser werden, nur so können wir Spiele gewinnen.“ Der Spielausgang gegen Korschenbroich könnte für die Bottroper am Sonntag die Weichen stellen: Mit einem Sieg wäre der SC wieder voll im Rennen und würde sogleich die eigene Psyche stärken. Dagegen ließe eine weitere Pleite den anvisierten Nichtabstiegsplatz noch weiter in die Ferne rücken. Immerhin: Die Bottroper starten mit drei Heimspielen in Folge ins Jahr 2018.

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