Handball

SC Bottrop erlebt eine Weltreise in Dänemark

Dronninglund.  Der SC Bottrop nahm am Dronninglund-Cup in Dänemark teil. Die U17-Juniorinnen scheiterten erst im Viertelfinale an einem Team aus Chile.

Sichtlich erschöpft kehrte vor wenigen Tagen eine größere Fraktion des SC Bottrop in die Heimat zurück. Müdigkeit, aber auch große Zufriedenheit standen den Handballern sichtlich ins Gesicht geschrieben. Hinter den 58 Jugendlichen und zehn Betreuern des Klubs lagen ereignisreiche Tage. Denn fast schon traditionell machte sich die SC-Jugend auch in diesem Jahr wieder auf den Weg nach Dänemark.

In der im Norden des Landes gelegenen Kommune Dronninglund – nördlich von Aalborg – wurde einmal mehr das internationale Jugendturnier ausgerichtet, an welchem auch diverse Juniorenteams der Bottroper teilnahmen. „Wir sind rundum glücklich, die Mannschaften haben insgesamt sehr gut abgeschnitten“, zeigten sich die SC-Jugendvorsitzenden Dirk Gottemeier und Nils Wanke rundum zufrieden, „noch viel wichtiger war aber die Tatsache, dass alle wieder großen Spaß hatten. Das Turnier wird allen in positiver Erinnerung bleiben.“

Bottroper sind zunächst nicht in Partylaune

Am Tag der Ankunft im dänischen Norden standen zunächst noch eine offizielle Eröffnungsfeier mit anschließender Party auf dem Plan. „Da war allen Jungs und Mädels die lange Busfahrt aber deutlich anzumerken. Es wurde überraschend früh ruhig im SC-Lager“, schmunzelte Gottemeier. Dennoch hielten sich die Bottroper Verantwortlichen mit lobenden Worten in Richtung der Veranstalter nicht zurück. „Alle Teams haben sich sehr schnell zurechtgefunden, die Bedingungen vor Ort waren wie in den Vorjahren erneut super.“

Sportlich ging es schließlich ab dem zweiten Tag zur Sache. Hier duellierten sich insgesamt 222 Mannschaften aus aller Welt: Einige Teams aus Skandinavien, aber auch viele französische und deutsche Teams waren auf dem Turnierplan zu finden. Doch auch Mannschaften aus Brasilien, Kanada, Mexiko, Taiwan, Chile oder Indien sorgten für einen ganz besonderen internationalen Charakter. „Es ist schon erstaunlich zu sehen, wie technisch versiert die Mannschaften bereits in jungen Jahren sind“, so Gottemeier, „wenn du hier aus der Kreisliga kommst und dann gegen solche Mannschaften antreten darfst, überwiegt erstmal der Respekt. Aber unsere Teams haben die Situation sehr gut angenommen und sich im weiteren Turnierverlauf immer mehr zugetraut. Dazu verlief hier alles in einem sportlich fairen Rahmen.“

So konnten die SC-Mannschaften viel Erfahrung sammeln und darüber hinaus völlig unabhängig vom sportlichen Verlauf auch neue Freundschaften schließen. Insbesondere die U17-Juniorinnen wussten auf sich aufmerksam zu machen: Die jungen Bottroperinnen schafften es bis ins Viertelfinale, wo sie nur knapp mit 13:15 dem chilenischen Team Club Italiano unterlegen waren.

U13-Team verpasst das Finale knapp

Die U13-Junioren des SC erreichten gar das Halbfinale, wo erst gegen BTB Aachen Schluss war (6:16). Gottemeier: „Über die gesamte Woche hinweg konnte beobachtet werden, wie sich die Teams weiterentwickeln. Das stimmt uns für die Zukunft sehr zuversichtlich, dass die Mannschaften auch sportlich von diesem Turnier profitieren können.“ Obendrein schafften es einige SC-Akteure in ihren jeweiligen Altersklassen in die „Nationalmannschaften“, die turnierintern einen Spezialwettbewerb ausgetragen haben.

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