Fußball Kreisliga A

Rhenania Bottrop feiert die Herbstmeisterschaft

Sascha Wisniowski (l.) und Marco Hoffmann sahen beim VfR Oberhausen nicht das beste Spiel ihrer Mannschaft. Der SV Rhenania Bottrop setzte sich dennoch mit 3:1 durch.

Sascha Wisniowski (l.) und Marco Hoffmann sahen beim VfR Oberhausen nicht das beste Spiel ihrer Mannschaft. Der SV Rhenania Bottrop setzte sich dennoch mit 3:1 durch.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Rhenania gewinnt mit dem 3:1 beim VfR Oberhausen keinen Schönheitspreis, aber die Herbstmeisterschaft. Böse Tätlichkeit in der Nachspielzeit.

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Nach 13 Siegen aus 14 Spielen hat der SV Rhenania die Hinserie der Kreisliga A für sich entschieden. Am Sonntag setzte sich die Mannschaft von Trainer Marco Hoffmann mit 3:1 beim Tabellenfünften VfR 08 Oberhausen durch.

Der Weg zur Meisterschaft ist kein Samba-Tanz, sondern ganz oft auch knochenharte Arbeit. Diese Erfahrung mussten am Sonntag einmal mehr die Kicker des SV Rhenania Bottrop machen. Beim VfR 08 Oberhausen trafen die Blau-Weißen auf einen Gegner, der sich viel vorgenommen hatte und der sich auch von Gegentreffern nicht beirren ließ.

Emre Kilic lässt die frühe Führung liegen

Die Bottroper mussten ihre Konzentration bis in die Schlussphase hoch halten, belohnten sich dann für ihren Einsatz mit einem verdienten Sieg, der zwar glanzlos war, aber dennoch die Herbstmeisterschaft vorzeitig perfekt machte. Die Rhenanen hätten sich vielleicht einen Großteil der Aufregung sparen können, wenn Emre Kilic in der dritten Minute die Führung erzielt hätte, doch der Torjäger vergab und so entwickelte sich ein ausgeglichenes und kampfbetontes Spiel.

Als sich Spieler und Zuschauer schon mit einem torlosen ersten Durchgang abgefunden hatten, stach der Spitzenreiter gleich zweimal zu. Den 25-Meter-Schuss von Nico Große-Beck konnte Oberhausens Schlussmann Marco Zaniecki noch abwehren, der Nachschuss von Adrian Ghnizada zappelte dann aber im Netz (42.). Nur drei Minuten später jubelten die Rhenanen zum zweiten Mal. Marvin Schulz traf zum 2:0.

Oberhausen gibt auch nach dem 0:2 noch nicht auf

Sicherheit gab die 2:0-Führung den Bottropern jedoch nicht. Die Oberhausener suchten auch in der zweiten Halbzeit den offenen Schlagabtausch. Weil die Bottroper gute Gelegenheiten zum 3:0 ausließen, wurde es nach 71 Minuten noch einmal spannend. Lukas Ambrosat verkürzte mit seinem Treffer auf 1:2 und ließ sein Team noch einmal auf einen Punktgewinn hoffen. Emre Kilic erzielte zwar nur zwei Minuten später das 3:1 für den SV Rhenania, ruhiger wurde die Partie dadurch aber nicht. Oberhausen warf noch einmal alles nach vorn, schaltete auch dann keinen Gang zurück, als die offizielle Spielzeit bereits abgelaufen war. Den unrühmlicher Höhepunkt des Spiels erlebten die Zuschauer in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Ein Oberhausener trat Bottrops Christian Langer in den Rücken und wurde von Schiedsrichter Janne Kühsel des Feldes verwiesen.

Rhenania kann sich nun 14 Tage von diesem Kraftakt erholen. Am Freitag, 29. November, empfangen die Blau-Weißen dann Adler Oberhausen im Blankenfeld.

Tabelle: Kreisliga A

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