Frauenfußball

Rhenania Bottrop drängt in die Landesliga

Marc Wittstamm hat mit seinem Team noch viel vor.

Marc Wittstamm hat mit seinem Team noch viel vor.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Das Team von Marc Wittstamm wurde mit sieben neuen Kräften verstärkt. Die Blau-Weißen wollen die Nummer 1 in Bottrop werden.

Es tut sich etwas auf der Sportanlage im Blankenfeld. Der SV Rhenania zeigte sich bereits in den vergangenen Wochen und Monaten auf und abseits des Platzes äußerst aktiv. Und auch in Zukunft sollen die Entwicklungen bei den Blau-Weißen weiter voranschreiten. Von diesen profitieren sollen aber nicht nur die Männer – auch die Fußballerinnen des SVR verfolgen große Ziele.

Hierfür hat die Mannschaft von Trainer Marc Wittstamm bereits die Weichen gestellt. „Wir wollen in die Landesliga aufsteigen“, sagt der Coach der Rhenanen. Schon im vergangenen Jahr wusste das Team zu überzeugen. Unter der Regie von Wittstamm erspielten sich die Rhenanen in der Bezirksliga einen beachtlichen vierten Rang, dazu marschierte der SVR im Niederrheinpokal bis ins Viertelfinale und unterlag erst dort dem späteren Pokalsieger 1. FC Mönchengladbach. Und das alles als frisch gebackener Aufsteiger.

Alle Saisonziele als Aufsteiger erreicht

„Damit hatten wir unsere Ziele natürlich erstmal übertroffen“, so Wittstamm. Geht es nach dem Trainer, hätten seine Schützlinge gar eine noch bessere Platzierung realisieren können. „Doch dafür haben wir in der Hinrunde noch zu viele Punkte liegen lassen. Vielleicht haben wir dort das nötige Lehrgeld gezahlt.“Nun sieht Wittstamm seine Elf aber voll auf Kurs, traut ihr eine Spitzenplatzierung zu.

Diese könnte den SVR womöglich gar in die Landesliga führen. „Es ist unser Anspruch, um den Aufstieg mitzuspielen. Wir wissen aber auch, dass dafür alles passen muss und noch einige Hürden vor uns liegen“, so Wittstamm. „In die Landesliga steigt man nicht mal eben so auf.“ Insgeheim schlummert in den Köpfen der Verantwortlichen aber der Traum, bestes Bottroper Team im Frauenfußball zu werden. Bislang zieht das Damenteam von Blau-Weiß Fuhlenbrock in der Landesliga einsam seine Kreise.

Mit guter Vorbereitung und sieben neuen Spielerinnen

Um eine entsprechend erfolgreiche Saison zu realisieren, setzen die Bottroperinnen auf eine gute Vorbereitung. Darüber hinaus streben die Rhenanen auch eine qualitative Steigerung an, die spielerische Entwicklung soll weiter gefördert werden. Hierfür wurde der Kader bewusst mit insgesamt sieben Neuzugängen ergänzt, auf denen mit Blick auf die sportliche Zukunft große Hoffnungen ruhen. Mit Mandy Reinhardt als bisheriger Königstransfer - die 19-Jährige ging bereits in der Regionalliga sowie in der 2. Bundesliga auf Torejagd – sollen weitere Impulse gesetzt werden. Wittstamm: „Wir sind qualitativ und quantitativ sehr gut aufgestellt. Nun freuen wir uns alle auf die Saison.“ Bei den Rhenanen stehen sieben Zugänge sechs Abgängen gegenüber.

Neuzugänge: Mandy Reinhardt (Essen Schönebeck U20), Kathrin Schaffrath, Judith Lewandowski (beide VfL Grafenwald), Ina Idczak, Chantal Giesen Estrada, Bianca Krystek, Lea Michelle Schmidt (alle Schonnebeck U17)Abgänge: Nadine Mölders, Tiffany Sinner, Özge Öztürk, Mensure Senyüz, Anna-Lena Schmitt (zweite Damen), Jessica Hünselar (zweite Damen).

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