2. Bottroper Pokalschwimmen

Niklas Janik schwimmt zwei Vereinsrekorde

Das Team der SVg. 1924 Bottrop wusste seinen Heimvorteil beim 2. Pokalschwimmen zu nutzen.

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Das Team der SVg. 1924 Bottrop wusste seinen Heimvorteil beim 2. Pokalschwimmen zu nutzen. Foto: SVG

Bottrop.   SVg. 1924 Bottrop verzeichnet beim 2. Pokalschwimmen insgesamt 1684 Starts. Das eigene Wettkampfteam liefert Bestleistungen ab.

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Volles Haus an der Parkstraße. Bereits bei der zweiten Auflage hat sich das Pokalschwimmen der Schwimm-Vereinigung 1924 etabliert. Angesichts von 1684 Starts durch 353 Sportler aus 20 Vereinen, darunter auch ein Schwimmer aus den Niederlanden, geriet der Ausrichter an die organisatorische und logistische Kapazitätsgrenze. Nicht nur, dass aufgrund des gesunden Appetits von Schwimmern und Zuschauern mehrfach für das Buffet nachgeordert werden musste – auch die Schwimmhalle selbst war bisweilen brechend voll.

Dank eines gut besetzten Kampfgerichts und der zahlreichen Vereinshelfer konnte die Veranstaltung jedoch souverän über die Bühne gebracht werden. Die Mannschaft des Gastgebers setzte dabei zahlreiche Glanzlichter und weckte durch die gelungene Generalprobe für die anstehenden Bezirksmeisterschaften die Hoffnung, dass auch bei den überregionalen Titelkämpfen mit guten Ergebnissen zu rechnen sein wird.

Niklas Janik stellt zwei neue Rekorde auf

Konstant nach oben zeigt die Formkurve von Niklas Janik (Jahrgang 2001). Über 50m-Schmetterling sicherte er sich in 0:28,75 Minuten als Erster seinen Finalplatz im Kreis der sechs Vorlaufschnellsten. Im offenen Finale setzte er dann noch „einen drauf“, steigerte sich noch einmal um mehr als eine halbe Sekunde und sicherte sich in 0:27,73 Minuten den Titel, was zugleich auch einen neuen Vereinsrekord bedeutete. Einen zweiten Vereinsrekord verbuchte er über 50m-Rücken, deren Vorläufe er in 0:30,33 Minuten gewann. Im Finale konnte er sich dann nicht mehr steigern, sicherte sich aber in 0:30,40 Minuten den zweiten Platz. Über 50m- und 100m-Freistil erreichte er ebenfalls jeweils als Vorlaufschnellster die Finals und konnte dort in 0:25,62 bzw. 0:56,30 Minuten seiner Favoritenstellung gerecht werden. Auch über 50m- und 100m-Brust erreichte er die Finals und belegte dort den zweiten und vierten Platz.

Nach monatelanger verletzungsbedingter Trainingspause meldete sich auch Nicole Maier (2000) wieder eindrucksvoll zurück. Ihre Paradestrecke 200m-Schmetterling gewann sie in der offenen Wertung in 2:36,22 Minuten und erreichte bei vier Starts über die 50m- und 100m-Strecken auch vier Mal das offene Finale. Hier setzte sie sich über 50m- und 100m-Schmetterling in 0:30,40 bzw. 1:08,47 Minuten sowie über 100m-Freistil in 1:01,51 Minuten jeweils durch. Lediglich über 50m-Freistil musste sie sich mit dem zweiten Platz begnügen.

Max Spielvogel siegt über 100m-Schmetterling

Einen weitere Finalsieg erschwamm Max Spielvogel (2001) über 100m-Schmetterling. Im Vorlauf setzte er sich bereits in 1:07,98 Minuten an die Spitze und konnte dies im Finale mit einer Steigerung eindrucksvoll bestätigen (1:07,22). Über die doppelte Distanz sicherte er sich in der offenen Wertung den dritten Platz (Platz zwei in der Jahrgangswertung), über 200m-Lagen wurde er ebenfalls Zweiter in der Jahrgangs- und Fünfter in der offenen Wertung.

Yannik Urbanietz (2001) erreichte in seiner Spezialdisziplin Brust über 50 und 100 Meter die offenen Finals. Hier schwamm er über 100 Meter in 1:14,68 Minuten auf das Treppchen und sicherte sich Bronze. Über die halbe Distanz schrammte er mit dem vierten Platz denkbar knapp am Treppchen vorbei. In den Jahrgangswertungen belegte er zudem über 50m-Freistil den vierten, über 100m-Freistil den fünften und über 50m-Schmetterling den siebten Platz.

Lukas Thürstein feiert erfolgreiches Comeback

Ebenfalls nach längerer Trainingspause meldete sich Lukas Thürstein (1999) zurück. Über 100m-Schmetterling erreichte er als Zweiter der Jahrgangswertung der Jahrgänge 1999 und älter das offene Finale und sicherte sich dort den dritten Platz. Über 100m-Rücken qualifizierte er sich nach einem zweiten Platz in der Jahrgangswertung ebenfalls für das Finale und schwamm hier auf den fünften Platz. Mit dem zweiten Platz über 200m-Rücken und dem dritten Platz über 100mBrust erschwamm er sich in den Jahrgangswertungen weitere Treppchenplätze.

Drei weitere Bottroper erreichten die Finalläufe. Jana Hegemann (2002) qualifizierte sich über 50m-Brust mit einem zweiten Platz in der Jahrgangswertung und wurde im Finale Vierte. Julia Reinhardt (1989) erreichte über 50m-Schmetterling als Zweite das Finale und belegte hier den sechsten Platz. In der Jahrgangswertung wurde sie zudem Dritte über 100m-Freistil. Luc Spielvogel (2002) erreichte nach einem Sieg in der Jahrgangswertung über 100m-Schmetterling das Finale und belegte dort den sechsten Platz. In der Jahrgangswertung kam er außerdem noch zu einem Sieg über 200m-Schmetterling sowie jeweils zweiten Plätzen über 50m-Schmetterling und 100m-Freistil.

Erstmals in 93 Jahren unter vier Minuten

Gute Leistungen mit zahlreichen persönlichen Bestzeiten erschwammen auch Leni Böing (2008), Maya Böing (2008), Emma Buschhausen (2007), Marlene Bystron (2007), Oliver Döing (1979), Julia Fleischer (1995), Melissa Gwozdz (2007), Anna Ingendoh (2004), Maria Ingendoh (2007), Oleg Kuz (1980), Anna-Maria Liebergeld (1982), Annika Linke (2006), Constantin Real (2007), Fabian Rother (2009), Jan Rygielski (Jg. 09), Pia Schwarz (Jg. 96), Ivy Spielvogel (Jg. 07), Derya Stammkötter (Jg. 08), Tabea Szczygielski (Jg. 08), Kira thürstein (Jg. 05) und Julia Wycislok (Jg. 05).

Auch in den Staffelwettbewerben setzte das Gastgeberteam Ausrufezeichen. Nicht weniger als 21 Staffeln gingen an den Start und sicherten sich vier Siege, fünf zweite und einen dritten Platz. Highlight war der Sieg der 1. Mannschaft über 4 x 100 m Freistil der Herren in der Besetzung Niklas Janik, Yannik Urbanietz, Max Spielvogel und Lukas Thürstein. In 3:58,35 wurde nicht nur der mittlerweile über 40 Jahre alte Vereinsrekord geknackt. Erstmals überhaupt in der über 90jährigen Vereinsgeschichte blieb eine Staffel über diese Strecke unter vier Minuten und damit im Durchschnitt unter der „magischen“ Minutengrenze über 100 Meter.

Weitere Treppchenplätze in den Jahrgangswertungen erreichten Nele Banczyk (2006, viermal Silber), Ole Bennauer (2006, einmal Bronze), Leonie Dirlat (2005, einmal Silber), Carolin Ehring (2004, zweimal Silber, einmal Bronze), Shirin-Chantal Goll (1996, einmal Gold), Dennis Hegemann (1998, einmal Silber), Matz Klug (2007, einmal Silber, einmal Bronze), Charlotte Limper (2008, einmal Bronze), Patrick Linke (2003, einmal Bronze), Rachel Löcker (2007, einmal Bronze), Sam Martinez (2007, zweimal Bronze), Joris Münzer (2003, einmal Gold, Silber und Bronze), Marie Rosenschild (2008, einmal Bronze), Louisa Rövemeier (2001, dreimal Gold, einmal Silber und Bronze), Julia Rygielski (2006, einmal Silber und Bronze), Dana Schwarze (1998, einmal Bronze), Sandrina Schwarze (1996, zweimal Silber), Carla Thelen (2005, Gold, Bronze), Laura Thürstein (2005, Silber) und Isabel Tront (2000, Gold, Silber).

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