Schulprojekt

Mit Freundschaft, Mut und Toleranz auf die Tatami

Unter der Leitung des JC 66 Bottrop versuchten sich die Kinder der Albert-Schweitzer-Schule im Judo.

Unter der Leitung des JC 66 Bottrop versuchten sich die Kinder der Albert-Schweitzer-Schule im Judo.

Foto: ass / Fremdbild

Bottrop.  Stadt und JC 66 Bottrop vermitteln den Schülern der Albert-Schweitzer-Schule die Werte des Judosports. Die jungen Teilnehmer sind begeistert.

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Ohrenbetäubend laut schallen die Anfeuerungsrufe und das rhythmische Klatschen durch die Dieter-Renz-Halle. 200 Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule feiern mit einem Abschlussturnier die Teilnahme am städtischen Förderprojekt „Judo an Bottroper Grundschulen“.

An diesem Tag zeigen die Kinder, was sie in dem über drei Monate angelegten Projekt gelernt haben: zunächst präsentieren die jungen Kämpfer Fall- und Judotechniken. Dann geht es in spannende Klassenwettkämpfe, in denen die Kinder einzeln gegen Mitschüler der Parallelklasse antreten. Hier versuchen die Judokas ihren Gegner durch die erlernten Wurf- und Hebeltechniken zu Fall zu bringen und den Kampf für sich zu entscheiden. Stets angefeuert durch Eltern, Verwandte, Geschwister und Freunde. „Spannender könnten die Kämpfe kaum sein“, freut sich Volker Tapper, Projektinitiator des JC 66 Bottrop.

Im Judo geht es um mehr als nur den Sport

„Ganz wichtig ist, dass wir fair sind und zusammenhalten“, sagt Constantin aus der Klasse 3b und zeigt dabei, dass es im Judo um viel mehr geht als nur darum, Sport zu treiben. So stand im Verlauf des Projektes ebenfalls die Wertevermittlung im Mittelpunkt: so ging es um Mut, Freundschaft, Wertschätzung, Toleranz und Respekt.

Das betonte auch Christiane Gosda. Die Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Schule erklärte in ihrer Dankesrede an die verantwortlichen Organisatoren des JC 66 Bottrop: „Sie bringen durch den Judosport und ihre Arbeit an den Grundschulen und in den Vereinen Menschen aus allen Schichten zusammen, fördern integrativ die Freude am Wettkampf und der Bewegung und leisten damit einen sehr großen Beitrag zu einem wertschätzenden und toleranten Umgang miteinander.“

So überreichten die Kinder mit großem Dank ihren Trainern Sven Helbing und Sebastian Hirschfelder vom JC 66 Bottrop selbstgestaltete Leinwände, auf denen die vermittelten Judowerte verewigt wurden. So war der einstimmige Wunsch von Schülern, Eltern und Kollegium: „Kommen Sie wieder!“

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