Leichtathletik

LC Adler und Eintracht Duisburg gründen Startgemeinschaft

Teambuilding in luftiger Höhe. Für die neue Startgemeinschaft des LC Adler und Eintracht Duisburg ging es auf den Gasometer.        

Teambuilding in luftiger Höhe. Für die neue Startgemeinschaft des LC Adler und Eintracht Duisburg ging es auf den Gasometer.        

Foto: LC Adler

Unter dem Namen Startgemeinschaft A42 schicken die beiden Vereine in Zukunft in ausgewählten Disziplinen ihre Athleten gemeinsam an den Start.

Der LC Adler Bottrop zieht auf die Überholspur. Gemeinsam mit Eintracht Duisburg gehen die Sportler des Leichtathletikvereins künftig als Startgemeinschaft A42 ins Rennen. Das Motto: „Gemeinsam Stark“. Zum ersten Kennenlernen ging es in die Höhe.

Die Idee entstand bei der Deutschen U20 Hallenmeisterschaft in Sindelfingen im vergangenen Jahr. „Man trifft sich immer wieder, ist sich sympathisch. Oft haben wir nach den Veranstaltungen noch zusammen gegessen, dann kam der Gedanke einer Startgemeinschaft“, erinnert sich Dirk Lewald, 1. Vorsitzender des LC Adler. Konkretisiert wurde das Vorhaben bei der Freiluftmeisterschaft in Ulm, nun stehen die ersten gemeinsamen Wettkämpfe an.

Bei Staffel- und Mannschaftswettbewerben wollen die Vereine künftig gemeinsam starten, zudem Synergieeffekte beim Training nutzen. Beispielsweise auch bei den Hürdenläufern, Hochspringern und in den Wurfdisziplinen. „Es ist doch nie verkehrt, über den Tellerrand hinaus zu blicken“, sagt Dirk Lewald. Das erste gemeinsame Ziel ist die Qualifikation der 4x200 Meter Staffeln für die Deutsche U20 Meisterschaft, die im Februar in Halle an der Saale stattfinden.

Erstes gemeinsames Trainingslager

Um dort möglichst erfolgreich zu sein haben Dirk Lewald und Jörg Herzog vom LC Adler, sowie Frederike und Werner Koleiski von Eintracht Duisburg viele Gespräche geführt. Nach dem klar war, dass die Vereine in Zukunft gemeinsam starten wollen, ging es zwischen den Jahren für einige Sportler bereits in ein gemeinsames Trainingslager. „Das hat super geklappt. Ostern und Pfingsten wollen wir es wiederholen“, so Lewald.

Am vergangenen Wochenende lernten sich dann all die Athleten kennen, die für die Startgemeinschaft, die für die Altersklassen U18 und U20 gilt, in Frage kommen, kennen. Erst wurde im Jahnstadion gemeinsam trainiert, anschließend ging es auf den Oberhausener Gasometer. „Vom Dach des Industriedenkmals hatten Athleten und Trainer eine hervorragende Sicht auf beide Städte und auf den Namensgeber der Startgemeinschaft, die A42“, sagt Frederike Koleiski und erklärt die Namensgebung: „Die A42 verbindet unsere Städte Duisburg und Bottrop und ist nicht so negativ besetzt wie die Emscher.“

Das künftig schwächere Athleten der einzelnen Vereine auf der Strecke bleiben, diese Gefahr sieht Dirk Lewald nicht: „Es geht nur um die Athleten. Einige bekommen so die Chance zu einer Deutschen Meisterschaft zu fahren, aber auch schwächere Athleten können sich so präsentieren und vielleicht die Chance nutzen, mal bei Landesmeisterschaften dabei zu sein.“

Eines wird aber künftig bei allen gleich sein: Das Outfit. Die neuen Trikots sind bestellt und sollen bei den ersten Wettkämpfen getragen werden. Mit der A42 auf der Brust wollen der LC Adler und Eintracht Duisburg an der Konkurrenz vorbeiziehen.

Nina Endt löst das DM-Ticket

Nina Endt vom LC Adler Bottrop hat das Ticket für die Deutsche Jugendhallenmeisterschaft gelöst. In Dortmund lief sie nach einer hektischen Anfangsphase konstante Rundenzeiten und beendete die 1500 Meter in einer neuen persönlichen Bestzeit von 4:53,39. Sie war damit nicht nur drei Sekunden schneller als bei ihrer bisherigen Bestleistung, sondern belegte in der Gesamtwertung den vierten Rang, in der AK U20 wurde sie hinter der deutschen Meisterin über 3000m, Lina Lara Kleine, Zweite.

„Eigentlich ist Nina auf den längeren Strecken zu Hause. Diese Leistung ist genial“, freute sich ihr Trainer Dirk Lewald über die DM-Norm. Die nationalen Titelkämpfe finden am 23. und 24. Februar in Halle an der Saale statt.

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