Leichtathletik

LC Adler Bottrop holt drei Titel

Jan Roßkothen (l.) sicherte sich über 400m-Hürden den Regionsmeistertitel.

Jan Roßkothen (l.) sicherte sich über 400m-Hürden den Regionsmeistertitel.

Foto: Heinrich Jung

Bottrop.   Der Fokus auf die langen Hürdenstrecken zahlt sich aus. Die Adler starten bei den Regions- und Kreismeisterschaften ordentlich durch.

Die langen Hürdenstrecken über sind in der Leichtathletik kein Zuckerschlecken. Dann fühlen sich 400 Meter schon einmal wie die doppelte Distanz an: Und dennoch entdecken immer mehr Sprinter des LC Adler Bottrop diese Disziplinen für sich. Und das Extratraining zahlte sich jetzt bei den Regions- und Kreismeisterschaften mit Titeln und neuen Bestzeiten aus.

Das harte Training für die langen Strecken schrecken keinen der Bottroper Athleten ab: „Ich laufe viel lieber mit Hürden als ohne“, sagt beispielsweise Jan Roßkothen. „Das Training und auch die Wettkämpfe sind durch die Hürden einfach abwechslungsreicher.“ „Die Herausforderung ist das Beste daran“, berichtet auch Nele Kranjc. Auch ihr sagt die Kombination aus Ausdauer und Kraft zu. Noah Herzog hat die langen Hürden ebenfalls zu seinem Steckenpferd gemacht. Trainer Jens Roßkothen hat seit letztem Jahr extra einen weiteren Trainingstag für die Hürdenläufer eingerichtet – der sich in dieser Saison jetzt schon bezahlt macht.

Drei Titel bei den Regionsmeisterschaften

Jetzt starteten die Adler bei den Regionsmeisterschaften über die langen Hürden. In der Jugend M15 konnte Noah Herzog über 300 Meter den ersten Platz belegen, und verbesserte seine Zeit von 46,65 Sekunden auf 46,35 Sekunden. Nele Kranjc ergatterte sich mit 74,36 Sekunden ebenfalls den Regionsmeistertitel über 400 Meter. Jan Roßkothen holte dann den dritten Titel an diesem Tag: mit einer Zeit von 59,38 Sekunden verbesserte er seine Bestzeit um mehr als eine Sekunde.

Im Anschluss ging es für die Adler-Hürdenläufer bei den Kreismeisterschaften wieder in den Startblock. In Rheine kämpften Nele Kranjc und Jan Roßkothen wieder um schnelle Zeiten. Beiden gelang es erneut, ihre Bestzeit weiter runterzuschrauben. Jan Roßkothen blieb dabei nur knapp über den 59 Sekunden. Nele Kranjc verbesserte ihre Bestzeit um mehr als eine Sekunde: bei 73,34 Sekunden blieb die Uhr für sie stehen. „Am Ende versucht man nur noch die Beine über die letzten Hürden zu tragen, dabei fühlt es sich auf den letzten 100 Metern an, als wäre man schon viel mehr als nur 300 Meter gelaufen,“ erklärte Kranjc nach dem Wettkampf. „Aber auch wenn es hart ist, man ist einfach froh, wenn man es am Ende geschafft hat und dazu noch eine gute Zeit rausholt.“

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