Fußball Bezirksliga

Kapitän Nico Albert ist zurück Bord

VfB Bottrops Kapitän Nico Albert kehrte gegen Haldern auf den Rasen zurück und machte eine souveräne Partie.

Foto: Jörg Schimmel

VfB Bottrops Kapitän Nico Albert kehrte gegen Haldern auf den Rasen zurück und machte eine souveräne Partie. Foto: Jörg Schimmel

Bottrop.   Der Kapitän des VfB Bottrop macht gegen den SV Haldern nach seiner Verletzungspause eine starke Partie. Tschalumjan meldet sich ab.

Der Kapitän des VfB Bottrop ist zurück an Bord. Gegen den SV Haldern hinterließ Nico Albert am Sonntag nach langer Verletzungspause gleich wieder einen starken Eindruck, der Innenverteidiger fiebert den kommenden Aufgaben entgegen. Im Gegensatz zu Alexander Tschalumjan, der nicht mehr im Jahnstadion auflaufen wird.

Den Start in die Spielzeit 2017/18 hatte sich Nico Albert anders vorgestellt, als er am 23. Juli nach 37 Minuten vom Rasen humpelte. Im Testkick gegen Dostlukspor Bottrop riss sich der 27-Jährige die Bänder im Fuß, die Verletzung verdammte ihn in den letzten knapp sechs Wochen zum Zusehen. „Ich verspüre immer noch ein leichtes Ziehen. Aber wenn man einmal im Spiel drin ist, blendet man das aus“, erklärte Albert im Anschluss an seine Saisonpremiere - nicht umsonst sagt sein Trainer Mevlüt Ata über ihn: „Ohne Fußball kann der Junge nicht.“

Auch wenn Innenverteidiger-Kollege Kevin Wagener die Elf am Sonntag aufs Feld führte (Ata: „Ein Fehler von mir, das war wohl die Gewohnheit der letzten Wochen“), bleibt Nico Albert der Chef der Schwarz-Weißen. Mit Umsicht und gewohnter Souveränität organisierte der Kapitän die Defensive, erst nach seiner Auswechslung in Minute 75 kassierte der VfB den ersten Torschuss bzw. den einzigen Gegentreffer. Vor allem Halderns bulliger Sturmtank Christopher Kipp sah bis dahin kaum einen Stich. Auf Kipp folgt Dusan Trebaljevac, bei Landesliga-Absteiger SF Königshardt hängen die Trauben am kommenden Spieltag höher. „Der Gegner heute war gut, um wieder rein zu kommen. Nächste Woche wartet der Härtetest, dann wird die Spreu vom Weizen getrennt“, weiß Albert, der selbstbewusst ergänzt: „Es hat direkt wieder Spaß gemacht, ich habe mich wohl gefühlt.“

Nicht mehr für den VfB auflaufen wird dagegen Alexander Tschalumjan. Der Stürmer, der in den letzten Monaten kaum trainieren konnte, meldete sich vor zwei Wochen ab. Ihn zieht es wahrscheinlich zum Westfalen-Bezirksligisten VfB Hüls.

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