Tennis

Im Herbst beginnt der große Umbau beim VfL Grafenwald

Sylke Steede und der VfL Grafenwald fiebern der anstehenden Tennissaison entgegen. Das Erscheinungsbild der Tennisanlage wird sich in diesem Jahr ändern.

Sylke Steede und der VfL Grafenwald fiebern der anstehenden Tennissaison entgegen. Das Erscheinungsbild der Tennisanlage wird sich in diesem Jahr ändern.

Foto: Henning Wiegert

Grafenwald.   Die Tennisanlage erhält ein verändertes Erscheinungsbild, künftig sollen sechs Allwetterplätze für eine ganzjährige Bespielbarkeit stehen.

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Die Tennisabteilung des VfL Grafenwald steht für den Aufschwung. Mit 13 Mannschaften, die an der Sommersaison 2019 teilnehmen, gehört der Verein zu den Top fünf in Bottrop. Das ist vor allem einem Boom im Nachwuchsbereich zu verdanken. Das große Thema ist in diesem Jahr jedoch die Sanierung der Platzanlage.

Bergschäden haben der Tennisanlage in Grafenwald in der Vergangenheit arg zugesetzt, die Beseitigung dieser Schäden wird nach etwas Verzögerung und langer Planung nun ab Herbst vorgenommen. Die Tennisanlage erhält ein verändertes Erscheinungsbild, künftig sollen sechs Allwetterplätze für eine ganzjährige Bespielbarkeit stehen.

Wenn alles nach Plan läuft, wird der Spielbetrieb aber kaum beeinträchtigt. „Wir werden unsere Saison wohl etwas früher beenden als sonst und schon Ende September aufhören“, berichtet Scholz und ergänzt „Ich hoffe, dass wir dann in einem Jahr hier sitzen und über den Start in die Freiluftsaison 2020 auf einer modernen Tennisanlage reden können.“

Sieben Nachwuchsteams gehen an den Start

In der Gegenwart haben die Wöller ihre alten Plätze in Eigenregie fit gemacht. Schließlich nehmen sechs Erwachsenen- und sieben Nachwuchsmannschaften am Spielbetrieb teil. Dazu kommen die Vereinsmeisterschaften, das Jugendtenniscamp und natürlich die vielen Freizeitspiele der rund 240 Mitglieder. Auch in diesem Jahr folgten viele dem Aufruf ihres Vorstandes, bei den Arbeiten rund um die Platzanlage anzupacken.

„Da können wir uns auf unsere Leute verlassen“, lobt Ralf Scholz. „Es sind immer wieder mal neue Gesichter dabei. Solche Aktionen machen es leicht, sich besser kennenzulernen.“ Einen guten Einstieg zum Rein- und Beschnuppern bietet zudem das offene Spielangebot zu Beginn der Saison. „An Sonntagen sind neue Mitglieder herzlich eingeladen, ganz zwanglos mit Alteingesessenen zu spielen.“

tenniscamp mit Nadin Gallina

Im Jugendbereich zieht das von Nadin Gallina betreute Tenniscamp seit Jahren junge Tennisfans zum Sensenfeld. „Im letzten Jahr haben in drei Wochen insgesamt 140 Kinder teilgenommen. Dieses Angebot trägt maßgeblich dazu bei, dass wir im Nachwuchsbereich, bei aller Fluktuation, sehr gut dastehen.“ Jugendwart Christian Kochmann ergänzt: „Mit sieben Teams bei den Juniorinnen und Junioren sind wir in allen Altersklassen vertreten, fast wie kein zweiter Verein im Bezirk.“

Aushängeschild im Seniorenbereich bleiben die Damen 40, ungeachtet des Abstiegs in die 1. Verbandsliga. Bei allem sportlichen Ehrgeiz sollen alle Teams aber vor allem Freude am Spiel haben. „Das ist unsere Philosophie“, so Scholz. Die Spielerinnen und Spieler können sich dabei auf einen reibungslosen Betrieb verlassen; seit Jahren liegt die sportliche Organisation bei den Sportwarten - Volker Schmidt und Ralf Bollmann für die Senioren sowie Christian Kochmann und Udo Sunderbrink bei der Jugend - in guten Händen.

Abseits des aktiven Sportbetriebes war im vergangenen Jahr das Herbstfest der Höhepunkt. „Das hatte eine gute Resonanz. Unsere Damen 40 II hat zum zweiten Mal die Organisation übernommen. Sie haben da viel Herzblut reingesteckt und das richtig toll gemacht.“ Ralf Scholz hofft: „Es wäre schön, wenn sie die Ausrichtung auch diesmal übernehmen.“ Stattfinden wird das Fest voraussichtlich im November, mit einer Baustelle als Außenkulisse. Die Wöller sind guter Dinge, dass das keine tristen Aussichten sein werden: „Wenn die Sanierung abgeschlossen ist, werden wir hoffentlich viele Jahre Ruhe beim Thema Bergschäden haben.“

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