Tennis

Hasta la vista, Heinz Lehrmann

Langjährige Weggefährten: v.l. Hans Hülsmann, Hans Raape, Klaus Offergeld, Heinz Lehrmann, Manfred Wichmann, Winfried Voegelin und Günter Kubitza

Foto: FST

Langjährige Weggefährten: v.l. Hans Hülsmann, Hans Raape, Klaus Offergeld, Heinz Lehrmann, Manfred Wichmann, Winfried Voegelin und Günter Kubitza Foto: FST

Bottrop.   Der ehemalige Fachschaftsleiter der Sparte Tennis verlässt Bottrop und zieht zu seiner Familie nach Lanzarote.

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30 Jahre lang stand Heinz Lehrmann der Tennisfachschaft vor, anschließend war er im Ältestenrat des Sportbundes aktiv. Seinen Lebensabend möchte er nun bei seiner Tochter auf Lanzarote genießen. Verabschiedet hat sich Lehrmann jüngst bei einem Frühstück des Ältestenrats und beim traditionellen Grünkohlessen der Sportbundes.

„Hein Lehrmann hat es geschafft, aus einer Gruppe von Individualisten eine Gemeinschaft zu machen“, sagt Klaus Bürger, Leiter der Fachschaft Tennis und spielt damit auf den traditionellen Frühschoppen der Tennisvereine an, der unter der Leitung von Lehrmann ins Leben gerufen wurde und längst zu einer festen Institution geworden ist. Und überhaupt hat sich das Mitglied des TC Blau-Gelb Eigen immer für den weißen Sport engagiert. „Dass es bei den Stadtmeisterschaften für die Sieger Silberbarren gibt, geht auch auf Heinz Lehrmann zurück“, sagt Bürger. Entsprechend überreichte ihm Frank Pinnow vom Hauptsponsor Sparkasse jüngst einen Ehrenbarren zum Abschied.

Auch Klaus Offergeld, ehemaliger Sportredakteur in Bottrop und ebenfalls Mitglied des Ältestenrats erinnert sich an die Zusammenarbeit mit Lehrmann. „Er ist ein erfahrener Sportsmann und ein unglaublich sympathischer Mensch. In Bottrop hatte er viele Freunde und Bekannte, nun zieht es ihn zu seiner Familie auf Lanzarote“, sagt Offergeld und betont: „Gerade nach dem Tod von Wolfhard Brüggemann war es Heinz Lehrmann, der den Kontakt zum Sportbund für den Ältestenrat gepflegt hat.“

Heinz Lehrmann selbst sagte einst, als er im Jahr 2007 seinen Abschied von der Fachschaftsspitze ankündigte nach seinen letzten Stadtmeisterschaften im Amt: „Ich habe die Stadtmeisterschaften immer genossen. Aber irgendwie war ich auch erlöst, als ich das Amt abgegeben habe. Danach konnte ich mich wieder Dingen widmen, für die vorher keine Zeit war. Denn ich habe immer viel Herzblut in die Sache gesteckt und versucht, es gut zu machen.“ Nun wird er vor allem wieder viel Zeit für seine Familie haben.

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